Hagner-Freymark: Die Philosophie der Erziehung Mathilde Ludendorffs
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"Hagner-Freymark: Die Philosophie der Erziehung Mathilde Ludendorffs"
Als Anregung und Leitfaden für die eigene Beschäftigung mit der Philosophie der Erziehung Mathilde Ludendorffs werden die Grundgedanken ihres Werkes Des Kindes Seele und der Eltern Amt besprochen.
Seiten: 52 Seiten
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Neue Wege zu Frieden und Freiheit- gibt es solche Wege wirklich? Wir wollen einmal überlegen: Wie ist es zu erklären, daß sich bisher keine Möglichkeit zu ihrer Verwirklichung gefunden hat, obwohl die meisten Menschen tiefe Sehnsucht nach wahrem Frieden und wahrer Freiheit haben? Ist es nicht im Gegenteil so, daß fast täglich auf drohende Kriegsgefahr irgendwo auf der Welt hingewiesen wird, wenn wir eine Zeitung aufschlagen oder Nachrichten hören oder sehen? Und wissen wir nicht, wie knapp wir an schwersten Verwicklungen in den letzten Jahren vorbeigekommen sind? Aber dies drohende Gespenst ist keineswegs endgültig gebannt, sondern kann sich eines Tages in seiner ganzen Fürchterlichkeit enthüllen und die Menschheit in unvorstellbare Katastrophen stürzen. …Wir müssen eine Weltanschauung finden, die dieses Streben nach Frieden und echter Freiheit und die Achtung aller Völker in ihrer jeweiligen Einzigartigkeit als Wesentlich ansieht. Weitere Informationen und Auszüge aus dem Buch entnehmen Sie den Bildern.78 Seiten

Die Verfasser zeigen in großen Linien und kurzen Abhandlungen Werk und Wirken einer großen deutschen Frau. Die einzelnen Abschnitte schildern in einem Überblick vor allem das Geisteswerk der Philosophin, deren Schau uns vom Standort des Wesens aller Erscheinungen eindrucksvoll das Schöpfungsziel, das Werden des Weltalls und des bewußten, unvollkommenen und vergänglichen Menschen enthüllt.Dieser Mensch ist mit der Fähigkeit begabt, das Göttliche bewußt zu erleben, in seiner Seele Einklang mit dem Göttlichen zu schaffen und dadurch die Unvollkommenheit zu überwinden.Von diesem Sinn des Menschenlebens ausgehend erstreckt sich das Werk Mathilde Ludendorffs über alle Gebiete des Lebens bis hin zur Lebensgestaltung des Einzelnen wie der Völker.Insbesondere der Abwehrkampf gegen das Christentum und den Okkultismus aller Schattierungen sowie gegen die geheimen überstaatlichen Mächte ist überaus anschaulich dargestellt.Umfang: 230 Seiten

Die 10 Mahnworte klingen mit ihrer Klarheit und Absolutheit in unserer heutigen, von Toleranz, Relativismus, Weteumkehr und völlig anderen Themen geprägten Zeit nicht nur ungewphnt sondern auch überholt. Doch es lohnt sich einen genaueren Blick auf sie und sogar ein kurzer Vergleich mit den "Geboten von Sinai".Zunächst fällt auf, daß anstelle des christlichen "du sollst" ein "sei" getreten ist. Damit soll ausgedrückt werden, daß es sich hierbei nicht um eine unbedingt einzuhaltende Vorschrift oder ein Gesetz handelt, sondern um auf Freiheit und Freiwilligkeit beruhende Verhaltensweisen, wie sie für die Gotterkenntnis Mathilde Ludendorffs kennzeichnend sind.Sie nennt das "du sollst" an anderer Stelle auch einmal "seelentötend", weil es etwas verlangt, was niemals durch Lohn oder Strafe erreicht oder mit einem Zweck verbunden werden darf. Solches entwertet das Wesen dieser Empfehlungen, die dem Gebiet der Moral zuzuordnen sind. Diese dürfen im Unterschied zum Sittengesetz zur Selbst-, Sippen- und Volkserhaltung niemals erzwungen werden, wie es das Christentum tut und weder durch die Aussicht auf Belohnung noch durch die Furcht vor Strafe erreicht werden.PDF-Weiterlesen

Hinweis & BuchbeschreibungTeilweise Lagerspuren, zu schade zum Wegwerfen, daher zu verschenken!Vor der Änderung des Abtreibungsparagraphen 218 gab es in den 70er Jahren eine große Debatte darüber. Der Autor legte Grundsätze dar, die bei der Neufassung wesentlich sein sollten. Diese Grundsätze sind zeitunabhängig und deshalb jederzeit des Nachdenkens wert.Umfang: 30 Seiten

Hinweis: Umschlag hat Farbfehler, daher als Mangelexemplar zum Sonderpreis.Stammzellenforschung, ja oder nein? Wie kaum ein anderes Thema hat bis vor kurzem die Frage im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion gestanden. Die Bedeutung einer philosophisch-weltanschaulichen Stellungnahme zu Möglichkeiten und Grenzen der Erbgutnutzung, wie sie in der vorliegenden Schrift unternommen wird, kann daher gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Peter Gruss vom Göttinger Max-Planck-lnstitut für Biophysikalische Chemie hatte im Februar 2001 in einem in Berlin gehaltenen Vortrag unter dem Titel: Mitbestimmen setzt Mitwissen voraus erklärt: Nur eine Gesellschaft, die Bescheid weiß, kann über derart schwerwiegende Zukunftsfragen befinden. Ganz im Sinne dieser Aussage wird in der Schrift zunächst ein gründliches, auch für den Laien verständliches Wissen vermittelt über die Zellen im allgemeinen und die sogenannte Stammzellen bei Mensch und Tier im besonderen, sowie über die biologischen Vorgänge bei der Entstehung neuen Lebens und bei der Weitergabe des Erbgutes. 49 Seiten

Frauenfrage und MütterlichkeitErkenntnisse Dr. Mathilde LudendorffsZum 130. Geburtstag der Philosophin am 4. Oktober 200714 Seiten

Zum 70. Geburtstag von Mathilde Ludendorffs Triumph des Unsterblichkeitwillens (1992).17 Seiten

Was heute als religiöse Revolte, als Neuaufbruch, aber auch als Geschäftemacherei herausgestellt wird, ist der Einbruch asiatischen Glaubens durch sogenannte Jugendsekten in Europa. Der furchtbare Seelenmißbrauch an unserer Jugend im Namen fernöstlicher Götter ist die Herausforderung der Zeit. Nicht ein Aufbruch zu neuer Religiosität geht vor sich, sondern eine Abrichtung von Menschen im Namen fernöstlicher Götter und im Auftrag ferner Meister und Gurus. Nur wer die Arbeitsweise, die geistigen Grundlagen und Ziele der neuen Seelenfänger und -zerstörer kennt, kann den Gefahren begegnen.125 Seiten
...und ihr Einfluß auf die Geschichte21 Seiten

23 Seiten


Ein Abriß deutschen Freiheitsringens durch zwei Jahrtausende.24 Seiten

Solange es Rassen und Völker gibt, werden die Menschen bei der Beobachtung und durch Nachdenken immer wieder auf die Fragen stoßen: Welche Bedeutung hat das gemeinsame Erbgut innerhalb Rasse und Volk insbesondere für gemeinsames Erleben, für Geborgenheit, für die Volkserhaltung, Kulturschöpfung und Gotterhaltung? Und wodurch ist dann die dennoch gegebene Einzigartigkeit eines jeden Menschen bedingt, seine Verantwortung, sein persönliches Seelenschicksal, sein Wert? In vier Abhandlungen wird zusammengefaßt, was Wissenschaft und Philosophie zu diesen Fragen zu sagen haben. 88 Seiten

Der Inhalt dieser Schrift zeigt, daß es machtvollen finanzstarken Großunternehmen aus den verschiedensten politischen, wirtschaftlichen und religiösen Richtungen nicht mehr nur um die Umerziehung des deutschen Volkes geht, sondern um die Vernichtung der gesunden Psyche der Jugend alelr europäischer Staaten!Da der Jugend eigentlich die Zukunft gehören sollte, sie die Zukunft sinnvoll und lebenswert gestalten sollten, so wird der durch Gendermainstreaming zerstörten Jugend das kaum möglich sein.Was ist aber wichtig für eine gesunde seelische Entwicklung unserer Kinder, ja aller KInder dieser Erde?Wichtig ist es für die Kinder, daß sie ihre Seele im Schutze der Familie ohne Streß allmählich entwickeln können, daß sie sich geborgen und angenommen fühlen. Schon der Konkurrenzkampf in frühestem Kindesalter, wie er durch Kitas und Kindergärten hervorgerufen wird, schaden der Entwicklung des Kindes, wieviel größer aber wird der Schaden, wenn nun noch ideologische Konzepte auf die Kinder einwirken, um sie zu folgsamen Bürgern zu machen? Das Gemütserleben, welches im behüteten Familienkreis eine langsame Entfaltung erlebt, und den Menschen so zu einer in sich gefestigten Persönlichkeit heranreifen läßt, wird durch solche Einflüsse zerstört. Die Jüdische Allgemeine Wochenzeitung brachte die wesentlichen Punkte für das Heranreifen von starken Persönlichkeiten schon 1996 in einem Artikel hervorragend zusammen. Da die jüdischen Schulen auch materiell und personell besser ausgestattet sind als de staatlichen deutschen Schulen, wird auch hierauf kurz Bezug genommen:„Das wäre der Leistungsaspekt, der auch bei vielen jüdischen Eltern eine große Rolle spielt. Aber die genannten Qualitäten können nicht allein ausschlaggebend sein für die Anmeldungeines Kindes an einer jüdischen Schule. Denn deren wesentliches Ziel ist es, alle Kinder - die schwachen genauso wie die starken - bei der Entwicklung einer selbstbewußten jüdischen Identität zu begleiten und zu fördern…Gerade das ist aber auch das Ziel der jüdischen Schulen: Unsere Kinder sollen sich später tatkräftig und selbstbewußt als mündige Bürger in die Gesellschaft einbringen können - und als selbstbewußte Juden. Das wird ihnen umso besser gelingen, je selbstverständlicher sie ihr eigenes Jüdisch-Sein annehmen und je gefestigter, ihre innere Verbindung zu unserer Gemeinschaft ist.“Diese jüdischen Bestrebungen zum Erhalt der eigenen Identität stehen in vollem Einklang mit den philosophischen Erkenntnissen Mathilde Ludendorffs, und bestätigen die von Adelheid Duppel aufgezeichneten Gefahren für unsere Kinder durch das Gendermainstreaming.

Dieses kleine Heft ermöglicht einen ersten Einblick in die Grundgedanken der Weltanschauung der Philosophin Mathilde Ludendorff. Es wird darin auf die Frage eingegangen, wozu wir leben und warum wir sterben müssen, welchen Sinn die menschliche Unvollkommenheit hat, was der Mensch tun muß, kann oder darf, welche Bedeutung Völker und Kulturen für den Einzelnen und für die gesamte Schöpfung haben, ob es etwas Göttliches gibt und was darunter zu verstehen ist und in wieweit dabei die Naturwissenschaften eine Rolle spielen. Durch seine Übersichtlichkeit und Kürze ist dieses Heft vor allem Interessierte geeignet, die sich schnell informieren wollen.

Wer möchte nicht gut erzogene, willensstarke, beherrschte Kinder im frohen Familienkreise aufwachsen lassen? Die Eigenart der Kinderseele zu verstehen, erleichtert ds Erzieheramt für beide Seiten. Das Kind fühlt sich verstanden und aufgehoben und der Erzieher wird mit Güte und der notwendigen Strenge dem Kind den Weg zur Eigenständigkeit weisen, ohne es auf diesem Weg in seinem Stolz zu verletzen oder es gar zu demütigen. Diese kleine Schrift führt hin zu dem wichtigen Werk Des Kindes Seele und der Eltern Amt.

Diese Sammlung umfasst Ludendorffs Volkswarte mit allen dazugehörenden Beilagen, darunter unter anderem „Am Heiligen Quell“ und „Vorm Volksgericht“. Enthalten sind alle Jahrgänge von 1929 bis 1933 in vollständiger Form.Ludendorffs Volkswarte erschien von 1929 bis zu ihrem Verbot im Jahr 1933. Als Folgezeitschriften erschienen anschließend:„Am Heiligen Quell Deutscher Kraft“ (1933–1939)„Der Quell“ (1949–1961)„Mensch und Maß“ (bis heute)Die Edition bietet damit einen umfassenden Überblick über die Entwicklung dieser publizistischen Linie von der Weimarer Zeit bis in die Gegenwart.Bonusmaterial:Werbefilme zur Ludendorffs VolkswarteBücher aus dem Ludendorffs Verlag sowie von Matthias KöpkeEine Liste aller Schriften von Erich und Mathilde Ludendorff in der Zeitschrift können Sie hier finden:Mathilde Ludendorffs Schriften in Ludendorffs VolkswarteErich Ludendorffs Schriften in Ludendorffs Volkswarte


Der Verfasser gibt hier einen geistesgeschichtlichen, religionskundlichen Querschnitt durch das Indogermanentum von Bernares bis Reykjavik, also von Island bis Indien, und arbeitet in hervorragender Weise die innerseelische Haltung des indogermanischen Menschen - also auch unserer Vorfahren - gegenüber dem Göttlichen heraus. Die Schrift ist eine Fundgrube für jeden religionsphilosophisch aufgeschlossenen Menschen. 88 Seiten

Inhaltsverzeichnis:Zur Frage nach dem Wesen und dem Sinn des TodesWürde des Todes. Totenbestattung und Totengedenken als EhrenbezeugungDie gemeinschaftsbindende Aufgabe von Begräbnisplatz und TotengedenkenBestattungspflicht - ein Gebot des SittengesetzesTotenfeier und Begräbnis

Jeder kennt aus engster Erfahrung die außerordentliche Wichtigkeit der Anerkennung und des Ansehens, die einem Menschen in seinem Leben zuteil werden. Das betrifft sowohl die Selbstachtung als auch die Achtung seitens der Mitmenschen und der Öffentlichkeit. Das inständige Bedürfnis nach Anerkennung ist unabhängig von Alter, Stand und Erfolg. Es setzt sich zusammen aus einem angeborenen Willensdrang, aus der seelischen Selbstdefinition und einem Bemessungsstab für das eigene Leben. Diesen Maßstab des Geachtetseins, der Hochschätzung setzt der Einzelne erstens in Vergleich zu seinen eigenen Wertvorstellungen und Erwartungen von sich selbst, zweitens in Vergleich mit der in der Öffentlichkeit herrschenden Wertehierarchie und drittens in Vergleich mit dem gesamtgesellschaftlichen Rangsystem, welches Stellung, Vergütung und Ansehen im Kreis der Mitmenschen verteilt. Dabei vermengen sich fast immer materialistische und idealistische Bewertungskriterien. Der seelische Haushalt eines Menschen wird von diesem inneren Kraftfeld des Stolzes gelenkt. Er ist sozusagen der Lebensnerv. Durch diesen Willen erfährt sich der Mensch als eine Einheit, als ein vollständiges, sich selbst bestimmendes Einzelwesen, das sich im Leben behaupten kann und einen würdigen Platz in der Mitwelt beansprucht. Die Selbstachtung ist außerdem ein Kontrollorgan, das alles mit einem inneren Wertekatalog abgleicht. Sinkt die Anerkennung in der seelischen Innenwelt oder in der äußeren mitmenschlichen Umwelt unter ein erwartetes Mindestmaß, so gibt das Selbstwertgefühl eine dringende Meldung, daß Abhilfe geschaffen werden müßte. Wodurch das geschieht, kann inhaltlich und konkret sehr verschieden sein. Der Seelenstolz ist ein die Geschichte gestaltender Faktor und unser Führer zur Freiheit. Ohne freie Seelenentfaltung ist alles, was den Menschen zum Menschen macht, verloren. Die in sich ruhende Kraft und die bescheidene Selbstsicherheit des Stolzes sind gemeinsam der Garant für ein menschenwürdiges Dasein und eine menschenwürdige Zukunft. 70 Seiten

Diese Sammlung von Vorträgen widmet sich der Philosophie Mathilde Ludendorffs und untersucht deren Bedeutung für Gegenwart und Zukunft. Behandelt werden zentrale weltanschauliche, ethische und geistige Fragestellungen, die aus dem Denken Ludendorffs hervorgehen und in einen zeitgeschichtlichen wie aktuellen Zusammenhang gestellt werden.


Diese Schrift beleuchtet das Doppelantlitz der Seelenfähigkeiten des Menschen und widmet sich der inneren Spannung zwischen gegensätzlichen seelischen Kräften. In konzentrierter Form werden grundlegende geistige und psychologische Zusammenhänge dargestellt, die zum Nachdenken über Wesen, Entwicklung und Verantwortung des Menschen anregen.Umfang: 16 Seiten

Diese Schrift beschäftigt sich mit den Themen unterschiedliche Geschlechtlichkeit – sei sie rollenbedingt oder naturgegeben – sowie mit dem Prinzip der Gleichberechtigung und dem Recht auf weibliche Lebensgestaltung.Auf 32 Seiten werden die Grundlagen, Herausforderungen und Perspektiven der weiblichen Selbstbestimmung sachlich und verständlich dargestellt. Die Schrift richtet sich an alle, die sich für Fragen von Geschlecht, Rollenbildern und Gleichberechtigung interessieren.Umfang: 32 Seiten

Eine flüssig geschriebene, leicht verständliche Entwicklungsgeschichte der Religionen und philosophischen Erkenntnisse von den alten Griechen, Ägyptern, Persern und Germanen über Buddhismus, Mosaismus, Christentum und Islam, Aufklärungszeitalter und Marxismus bis zur heutigen Erkenntnis von Gott, Welt und Mensch. Meisterhaft ist jeweils das Wesentliche der religiösen und philosophischen Ideen dem Leser in 15 einprägsamen Kapiteln dargestellt.


Vorwort: "Die Deutsche Volkshochschule", von Dr. Werner Preisinger im Jahre 1980 gegründet, hat sich die Aufgabe gestellt, Beiträge zur Klärung der entscheidenden Lebensfrage zu veröffentlichen - wie das Sein und Werden der Natur, der Sinn des Menschenlebens und der Kulturen zu deuten sind - sowie die Unterrichtung über die sich daraus ergebenden Antworten. Wesentliche Grundlage dieses Bemühens ist die Philosophie von Mathilde Ludendorff und ihre reiche Wechselbeziehung zu den heutigen Erkenntnissen aus Natur- und Geisteswissenschaften und anderen Kulturleistungen. Ein besonderer Schwerpunkt der Veröffentlichungen der "Deutschen Volkshochschule" bildeten die Aufsätze aus Naturwissenschaft und Philosophie von Hermin Leupold, die in den Jahren 1989 bis 2000 unter den folgenden Rahmenthemen erschienen sind.1. Fragestellungen, Methoden und Aussagen der Philosophie2. Die Evolution aus der Sicht der Naturwissenschaft und Philosophie3. Die stammesgeschichtliche Entwicklung der Lebewesen4. Die stammesgeschichtliche Entwicklung des Menschen aus der Sicht der Naturwissenschaft und der PhilosophieDiese Aufsätze sind in der Mehrzahl Ausarbeitungen von Manuskripten von Einzelvorträgen und Vortragsreihen, die der Verfasser Prof. Gerold Adam (1933-1996), der unter den Pseudonymen Hermin Leupold und Wilhelm Schäfler schrieb, selbst vorgenommen hat. Im ersten Rahmenthema schließen sich einige Beiträge aus dem Nachlaß an. Sie werden hier in ihrer Gesamtheit zum Studium und als Grundlage für weitere Forschung auf diesem Gebiet zugänglich gemacht. Seiten: 305 Inhaltsverzeichnis Rahmenthema: Fragestellungen, Methoden und Aussagen der Philosophie 1–13 Was ist und zu welchem Ende befaßt man sich mit der Philosophie? 13–27 Kant's Beiträge zur Erkenntnistheorie als Beispiel der philosophischen Vorgehensweise 28–36 Der Philosoph Johann Gottlieb Fichte als Begründer des Deutschen Idealismus 36–46 Der verborgene Kern in der trockenen Schale des Deutschen Idealismus. Die philosophischen Entwürfe Hölderlins als Ausgangspunkt und Grundlage der Philosophie von Hegel und Schelling Aus dem Nachlaß: S. 46–95 46–53 Nochmals die entscheidende Frage: Gibt es überhaupt die Möglichkeit zu gültigen philosophischen Erkenntnissen? Eine kritische Erörterung der Erkenntnislehre von K. R. Popper 54–65 Kann die Philosophie Mathilde Ludendorffs vor der heutigen Wissenschaft bestehen? Antwort eines Naturwissenschaftlers 58 Abb.: Andromeda Nebel 65–84 Weiterführung der Kant'schen Erkenntnisse Ontologie / Hypothetischer Realismus Nicolai Hartmann (1921/1935) Mathilde Ludendorff (1923/1941) Evolutionäre Erkenntnislehre Mathilde Ludendorff (1923) Konrad Lorenz (1941/1945/1973) 85–95 Die philosophischen Induktionen neuerer philosophischer Ansätze Mathilde Ludendorff (1921–1960): Sieben Induktionen über die Wirklichkeit Hans Jonas (nach 1950): Methaphysische Vermutungen (1988) Rahmenthema: Die Evolution aus der Sicht der Naturwissenschaft und der Philosophie 95–109 Wege zur Erkenntnis Erkenntnistheoretische Überlegungen zu Sein und Sinn in Natur und Kultur 110–123 Wie erweist sich die Richtigkeit intuitiver Einsichten? Verifikationsprobleme bei wissenschaftlichen und philosophischen Erkenntnissen 124–144 Warum ist das Weltall so, wie es ist? Das Anthropische Prinzip der Kosmologie und seine philosophische Bedeutung 135 Abb.: Kugelsternhaufen 144–158 „Äther" oder „Quantenvakuum"? Der Ätherbegriff in Naturwissenschaft und Philosophie 159–162 Antworten auf Grundfragen zur menschlichen und kosmischen Existenz 163–173 Evolution – „Schöpfung" oder Ablauf eines „Uhrwerkes"? Grenzen der Kausalität bei der Kristallbildung 168 Abb.: Bergkristall 170 Abb.: Schneesterne 174–181 Wesenszüge bedeutender Evolutionsschritte Die Kristallbildung als Inbegriff einer entscheidenden Schöpfungsstufe 181–195 Der Beginn der Schöpfung Die Entstehung von Raum, Zeit und Materie 195–201 Das Anthropische Prinzip und der Neigungswinkel der Erdachse 198 Abb.: Erläuterung der Jahreszeiten Rahmenthema: Die stammesgeschichtliche Höherentwicklung der Lebewesen 202–208 Die stammesgeschichtliche Höherentwicklung der Lebewesen Widersprüche zwischen naturwissenschaftlicher und philosophischer Erklärung der transspezifischen Evolution 208–215 Was ist „Lamarckismus"? Die verkannte Evolutionslehre von Jean Baptiste de Lamarck 213 Abb.: Der erblindete Lamarck und seine Tochter Cornelie 215 Gedicht: Das Tier v. J. W. v. Goethe (gekürzte Fassung) 216–229 Ist das Aussterben der Dinosaurier und der Triumph der Säugetiere die Folge einer globalen Naturkatastrophe? 218 Abb.: 1 Ablagerungsschichten 219 Abb.: 2 Tabelle der Erdzeitalter 230–240 War die Stammesentwicklung der Lebewesen bestimmt durch eine Abfolge katastrophaler Existenzkrisen? 232 Abb.: Otto Heinrich Schindewolf 241–252 Tierfreund, Erforscher tierischen und menschlichen Verhaltens, Philosoph und Naturbewahrer. Leben und Werk von Konrad Lorenz (1903–1989) Rahmenthema: Die stammesgeschichtliche Entstehung des Menschen aus der Sicht der Naturwissenschaft und der Philosophie 253–264 Wie sind die menschlichen Denk- und Erlebnisformen zustandegekommen? Evolutionäre Entstehung der angeborenen Formen menschlicher Erfahrungen 265–276 Der wesentliche Schritt vom Tier zum Menschen Eine philosophische Psychologie 271 Abb.: Republikanische Büste 276–280 Die der Vernunfteinsicht unzugängliche Seite der Wirklichkeit 280–284 Die stammesgeschichtlichen Ursprünge des menschlichen Strebens zum Wahren 284–294 Die stammesgeschichtlichen Wurzeln des menschlichen Schönheitserlebens, 1. Teil 292 Abb.: Australischer Seidenlaubenvogel in seiner Laube 294–305 Die stammesgeschichtlichen Wurzeln des menschlichen Schönheitserlebens, 2. Teil 306–328 Schrifttum 329 Verzeichnis der philosophischen Werke von Mathilde Ludendorff

Achtzehn Autorinnen und Autoren beleuchten in diesem Band das außergewöhnlich vielseitige Wirken dieser deutschen Persönlichkeit. Die Beiträge spannen einen weiten Bogen – von Frauenfrage und Erotik über Psychiatrie, Seelenkunde, Philosophie und Religionsgeschichte bis hin zu Politik, Geschichte, Okkultismus, Aberglauben, Bildung und dem Geheimordenswesen. Ein facettenreiches Gesamtbild auf 344 Seiten, das die intellektuelle Spannkraft und thematische Breite dieser Frau eindrucksvoll sichtbar macht.Seiten: 344Themen: Frauenfrage · Psychiatrie · Seelenkunde · Philosophie · Religionsgeschichte · Politik · Geschichte

Mathilde Ludendorff gibt in dieser Schrift einen kleinen Einblick in das, was sie in ihren philosophischen Werken Gotterkenntnis nennt. Der Leser bekommt einen ganz kurzen Hinweis, was M. Ludendorff in ihren philosophischen Werken an Erkenntnissen zum Lebenssinn, zum Gottesbewußtsein, zum Icherleben, zur Stellung des Menschen in der Schöpfung und des Weltalls vermittelt. Seiten: 104 Seiten

„Wir erleben das Werden der Kultur. Alle in diesem Sammelbegriff enthaltenen Teilbegriffe, wie Sprache, Musik, Kunst, Dichtung und Wissenschaft, klingen hier harmonisch zusammen. Die Einzigartigkeit dieser Kultur bei jedem Volk und jeder Rasse verwebt sich zu einer herrlichen Melodie und schenkt den Angehörigen jeden Volkes tiefstes Erleben in ihrer Seele. Im Zusammenklang aller Kulturen entsteht so wahrlich ein Gottlied der Völker! Wir erkennen die geheimnisvolle Schöpferkraft, die sich im Künstler regt, die ihn zum Schaffen treibt und zum Gestalter der Kultur werden läßt. Das seelische Erleben beim Schöpfer des Kulturwerks und beim wiedergebenden Künstler führt uns zur Erkenntnis des Einzigartigen und Unersetzlichen der Kulturen für die Völker. Es wird die unersetzliche seelische Eigenart aller Rassen und Völker deutlich und gezeigt, wie der Reichtum ihrer Kulturen den göttlichen Sinn der Schöpfung vollendet. Daraus ergibt sich eine Achtung jeden Volkes und die Verantwortung, nicht nur das eigene Volk zu erhalten und ihm seine Selbstbestimmung zu sichern, sondern auch für diese Rechte anderer Völker einzutreten. Damit ist jeder Imperialismus als schöpfungswidrig erkannt. Und damit ist dieses Werk zeitlos wesentlich und gerade für unsere Zeit von außerordentlicher Tragweite.“ Seiten: 395

„Wir erleben das Werden der Kultur. Alle in diesem Sammelbegriff enthaltenen Teilbegriffe, wie Sprache, Musik, Kunst, Dichtung und Wissenschaft, klingen hier harmonisch zusammen. Die Einzigartigkeit dieser Kultur bei jedem Volk und jeder Rasse verwebt sich zu einer herrlichen Melodie und schenkt den Angehörigen jeden Volkes tiefstes Erleben in ihrer Seele. Im Zusammenklang aller Kulturen entsteht so wahrlich ein Gottlied der Völker! Wir erkennen die geheimnisvolle Schöpferkraft, die sich im Künstler regt, die ihn zum Schaffen treibt und zum Gestalter der Kultur werden läßt. Das seelische Erleben beim Schöpfer des Kulturwerks und beim wiedergebenden Künstler führt uns zur Erkenntnis des Einzigartigen und Unersetzlichen der Kulturen für die Völker. Es wird die unersetzliche seelische Eigenart aller Rassen und Völker deutlich und gezeigt, wie der Reichtum ihrer Kulturen den göttlichen Sinn der Schöpfung vollendet. Daraus ergibt sich eine Achtung jeden Volkes und die Verantwortung, nicht nur das eigene Volk zu erhalten und ihm seine Selbstbestimmung zu sichern, sondern auch für diese Rechte anderer Völker einzutreten. Damit ist jeder Imperialismus als schöpfungswidrig erkannt. Und damit ist dieses Werk zeitlos wesentlich und gerade für unsere Zeit von außerordentlicher Tragweite.“ Seiten: 395


Das Werk hat sich zur Aufgabe gestellt, ein besonderes Beispiel des Reichtums der Schöpfung herauszugreifen. Die Wahlkraft ist eine der wesentlichen Kräfte, die sich im Weltall offenbaren. Sie ist hier das Beispiel, um der göttlichen Vollkommenheit in ihrer Auswirkung im Weltall nachzusinnen. Der Leser erlebt, wie das Wirken der Wahlkraft auf den verschiedenen Schöpfungsstufen und in den mannigfaltigen Bereichen der belebten und unbelebten Natur wesentlich für das göttliche Erleben und das Reifen des Menschen ist.


Der Pantheismus mißachtet die Grenzen der Vernunft. Es gibt für ihn ausgedehnte Substanz und denkende Substanz in der Natur, und beides ist Gott, die Natur ist Gott. Das Begreifen der Natur mit der Vernunft ist nach ihm unsere einzige Erkenntnismöglichkeit Gottes. Doch die Natur ist nicht gleich Gott, sondern sie ist ein für uns wahrnehmbarer Ausdruck des Göttlichen, Erscheinung des Dinges an sich (Kant), des Wesens der Erscheinung. So muß auch die Moral des Pantheismus im Irrtum landen.

Der Mensch in seiner Unvollkommenheit- ist er ein Wagnis für die Schöpfung und die Erhabenheit der göttlichen Wünsche? Das Dreiwerk "Der Mensch, das große Wagnis der Schöpfung", "Unnahbarkeit des Vollendeten" und "Von der Herrlichkeit des Schöpfungszieles" beschließt die Gesamtphilosophie Mathilde Ludendorffs. Diese Werke sind ausschließlich der Entfaltung der Menschenseele gewidmet, die sich zum Einklang mit dem Göttlichen gestaltet. Die Gedankengänge führen in feierliche Tiefen des Nachsinnens, und Schleier um Schleier hebt sich von den Geheimnissen der Schöpfungsvollendung, die die erlebende Seele zu durchdringen vermag. Das Dreiwerk vermittelt von den Höhen der Gotterkenntnis aus die Gesamtschau auf das Wunder des Gotteinklangs. Die Philosophin hat zu Beginn ihres ersten Werkes nicht zu viel versprochen, als sie einst schrieb: Ich werde euch zu heilgen Höhen führen. Mit diesem Dreiwerk - und vor allem mit dem letzten, dem dritten Teil - hat sie den Weg vollendet, den sie mit uns gehen wollte.

Die alten Bahnen, in denen sich die Erziehungswissenschaft seit tausend Jahren bewegt, sind in diesem Buch vollkommen verlassen. Schrieb sonst ein Fachgelehrter über sein Spezialgebiet, so verbindet sich hier intuitive Schau von außergewöhnlicher Schöpferkraft mit dem unbestechlichen, von keinem Zweckgedanken verzerrten wissenschaftlichen Erkennen der Naturforscherin und Seelenärztin. Beides wirkt zusammen, um ein Werk zu schaffen, das einzigartig dasteht und monumentale Bedeutung hat. Die grundstürzenden pädagogischen Anschauungen Mathilde Ludendorffs ergeben sich als eine folgerichtig durchgeführte Anwendung ihrer Seelenlehre auf erzieherischem Gebiet, die keiner weiteren Hypothesen oder Maximen mehr bedürfen. Ihren Höhepunkt erreicht die Darstellung dort, wo sie von dem seltenen Gestalten am Kern der kindlichen Seele spricht. Eine neue und doch tief vertraute Art des Empfindens lebt in diesem Buch. Diese Welt, so spüren wir, ist unsere Heimat. Freiheit, Selbstverantwortung, Selbstvertrauen Leistungsfreude sind die Säulen, die ihr Dach tragen. Mit diesem Buch hat Mathilde Ludendorff das Tor dorthin weit aufgetan.

In diesem zweiten Band des zweiten Hauptwerkes "Der Seele Ursprung und Wesen", der Seelenlehre, wird die Seele als Wille und Bewußtsein geschildert. Besonders fesselnd ist die Aufzeichnung der Einwirkung der unbewußten und unterbewußten Seelenkräfte auf das Bewußtsein, wobei vor allem das Unterbewußtsein eine wichtige und segensreiche Rolle spielt. Die Verfasserin nennt es „den Treuhänder des Rasseerbgutes“, das unzerstörbar durch Erziehungs- und Schicksalseinflüsse in uns ruht, um in den Augenblicken der Todesnot plötzlich die Herrschaft über unser Tun an sich zu reißen. Dieses Werk bedeutet den Sturz fast aller heute sich noch breitmachenden „Psychologie“, eine erste Klarheit über die Seelenfähigkeiten und alle ihre Gesetze. Von der heutigen „Wissenschaft“ sorgfältig totgeschwiegen, wird es die weitesten Wissensgebiete kommender Jahrhunderte gestalten."Brachte ,die Schöpfungsgeschichte´ eine großartige religiöse belebte Schau schöpferischer Wunder der vormenschlichen Naturgebilde, so ist diese Betrachtungsweise in ,Des Menschen Seele´ gesteigert und vertieft da, wo es sich um den unendlichen Reichtum und möglichen Wert der menschlichen Seelenanlagen und der von ihnen beherrschten Gebiete handelt. Hell, freudig, kraftvoll und gerade steigt hier der forschende Gedanke zu den letzten Zielen der Seelenhaftigkeit empor. - Der ,Gottesstolz´ ist der innerste Funke dieses Seelenwesens, und an dem letzten Maßstab genialer Geisthaftigkeit und selbstschöpferischer Lebensbemeisterung gemessen, werden hier Stufen und Arten des Seelenlebens, Aufblühen und Verkümmerung gottgewollter Gaben, deren Schicksal in die Hand des einzelnen verantwortlich gelegt ist, klar erkannt und geschieden. Dieser Einblick in das Wesen und Wollen des Genialen ist es vor allem, was der ganzen Auffassung und Darstellung den großen Zug und großen Maßstab gibt!..""Der Tag", 21.08.1926


So umfassend wie in diesem Buche ist die Frage, ob Religion oder Politik in Beziehung zueinander stehen, noch nie aufgerollt worden. Jetzt erst wird uns die hohe Bedeutung dieser Frage klar. Erst jetzt erkennen wir bis in die letzte Folgerung hinein den engen Zusammenhang zwischen Religion und Politik und darüber hinaus die ernste Lebensgefahr, die das Übersehen dieser Frage für alle Völker heraufbeschwört. Aber auch andere wesentliche Gebiete, auf denen ein Einfluß der Religion auf die Gestaltung der Geschichte stattfindet, hatte die Fachwissenschaft übersehen. Nur so war es möglich gewesen, an dem unheilvollen Wirken ideologischer Mächte vorüberzugehen. Es wurde nicht gesehen, daß Religionen durch die Beeinflussung im Sinne ihrer Ideologie Todesnot für die Völker heraufbeführen. Das Buch ist geschrieben für alle Völker, denn es ist geboren aus dem göttlichen Willen des Wesens aller Erscheinung, die Schöpfung und die Völker und Menschen in freier Selbsterhaltung zu bewahren. So kann das Buch jedem Volke und jedem Menschen reiche Erkenntnis geben. Seiten: 516

Die großen Philosophen Kant und Schopenhauer haben bahnbrechende Erkenntnisse in ihren Werken veröffentlicht. Mathilde Ludendorff setzt sich mit diesen Erkentnnissen auseinander und zeigt, daß neben großartigen Erkenntnissen auch Irrtümer liegen. Seiten

In ihrer kritischen Untersuchung stellt die Verfasserin fest: Für einen ganzen Teil des Lebensberichtes über Jesu als Christos, d. h. als den gesalbten Gottessohn und Welterlöser, finden wir in der indischen Literatur die Belegstellen. Meist ist dies indische Geistesgut, wie wir es bei den jüdischen Evangelienschreibern wiederfinden, eine traurige Verstümmelung des Urtextes. Aber deutlich, nur allzu deutlich, erweist es sich dennoch als abgeschrieben aus den indischen Schriften, die zum Teil 4 000 Jahre, zum Teil 300 Jahre früher als die Evangelien niedergeschrieben worden sind. Es handelt sich um die Berichte über die Göttersöhne und Welterlöser Krischna und Buddha.

In her second major work, The Origin and Nature of the Soul, Mathilde Ludendorff examines in depth the prerequisites and the nature of the experience of God within the human soul, indeed all the fundamental laws of the soul of living beings. Her doctrine of the soul begins with the first part, the history of creation. All of creation has been a preliminary stage of the soul. Anyone who wishes to understand its crowning achievement, the human soul, must first grasp the other stages of creation, beginning with ether and primordial nebulae. The human soul is the microcosm in which all stages of creation of the macrocosm are once again reflected. It creates the conscious cosmos within itself. It is not essentially separated from the unconscious cellular soul and the subconscious animal soul, but rather encompasses both within itself, enriched by the experience of consciousness. In this work, the highest philosophy and religion unite with natural science in order to enable us human beings to transcend ourselves. All unresolved enigmas of the laws of the soul are made comprehensible from the clear light of fundamental insight, in wondrous harmony with all the facts of experience and science. Since for all times this greatly enhances for many the evidential power of this monumental philosophical vision, we welcome the fact that the philosopher proclaimed and described the preliminary stage to the first living being—one that natural science had sought in vain—and that fourteen years after the first publication of the work (1923), natural science discovered the protein or colloid crystal named and described by the philosopher. In the spring of 1939, the poetic work The Song of Creation in Sacred Nights was created for this book and now, as its first part, enriches the work immeasurably. Just as in the work Triumph of the Will to Immortality the poem How the Soul Experienced It, through the poetic beauty of its form, profoundly conveys the rich content of insight to the human being, so even more so here, where the becoming of the universe is contemplated from the nature of God and bestowed upon the reader in poetic beauty. A further enrichment of the work is provided by the artistic drawings of Lina Richter, which depict the most essential stages of creation in artistic perfection and at the same time with scientific fidelity. 154 pagesTopics:Doctrine of the Soul · Philosophy · Experience of God · Creation · Natural Science · Cosmos

Das Werk fußt auf den vorangegangenen acht philosophischen Werken und wendet sich den Fragen zu, die bisher noch nicht in voller Breite behandelt wurden. So widmet es sich dem Nachsinnen über Gott und die Schöpfung, ferner dem diesseits und jenseits der Schöpfung bzw. der Zeit, des Raumes und der Kausalität- es berührt vor allem die Frage Gott im Werden der Schöpfung und betrachtet die Wesenenthüllungen des Göttlichen aus dem Jenseits in das Diesseits. Das Werk bildet den notwendigen Übergang zu dem nun folgenden Dreiwerk "Der Mensch das große Wagnis der Schöpfung" "Unnahbarkeit des Vollendeten" "Von der Herrlichkeit des Schöpfungszieles".Seiten: 370

Mancher mag über die Wörter Rasse und Volk empört sein. Solange es aber das Grundgesetz und das Völkerstrafgesetzbuch gibt und geschichtliche Völkermorde beklagt werden, ist dies unlogisch. Mathilde Ludendorff ist nicht die einzige, die den Rassen und Völkern der Schöpfung eine wesentliche Rolle zuschreibt. Die Jüdin Salcia Landmann schrieb in ihrem Buch: Die Juden als Rasse, 1981„Denn worin immer die Rassefanatiker der Nazizeit und ihre Vorläufer im 19. Jahrhundert geirrt und gesündigt haben mögen – der Annahme, daß die biologische Besonderheit des Menschen bis in seine letzte geistige Äußerung hinein spürbar bleibt, irrten sie nicht.“Wir legen dem Leser mit Mathilde Ludendorff ans Herz:„Ehe ihr über meine Werke urteilt, müßt ihr sie doch selbst gründlich lesen. „Wollt ihr dies nicht, nun, so unterlaßt eine Beurteilung über Dinge, die ihr nur vom Hörensagen ganz ungenau und ganz unvollkommen kennt.“Auch das Lesen dieser von Mathilde Ludendorff selbst geschriebenen Abhandlung gibt keinen vollständigen Überblick über ihre Erkenntnis.


Erweiterte Inhaltsangabe und Texte zum Triumph desUnsterblichkeitwillens36 SeitenISBN 9783882023565

In Ihrem zweiten Hauptwerk "Der Seele Ursprung und Wesen" behandelt Mathilde Ludendorff eingehend die Voraussetzungen und die Art des Gotterlebens in der Menschenseele, überhaupt alle Grundgesetze der Seele der Lebewesen. Ihre Seelenlehre beginnt mit dem ersten Teil Schöpfungsgeschichte. Die ganze Schöpfung ist Vorstufe der Seele gewesen. Wer ihre Krönung, die Menschenseele, begreifen will, der muß zuvor die anderen Schöpfungsstufen, beim Äther und Urnebel angefangen, erfassen. Die Seele des Menschen ist der Mikrokosmos, in dem sich alle Schöpfungsstufen des Makrokosmos noch einmal wiederfinden. Sie schafft den bewußten Kosmos in sich. Sie ist nicht wesensgetrennt von der unbewußten Zellseele und der unterbewußten Tierseele, sondern umfaßt sie beide in sich, bereichert durch das Erleben der Bewußtheit. In diesem Werk vereinigt sich höchste Philosophie und Religion mit Naturwissenschaft, um uns Menschen über uns selbst hinausgelangen zu lassen. Alle ungelösten Rätsel der Seelengesetze werden von dem klaren Lichte der Grunderkenntnis aus in wundervoller Übereinstimmung mit allen Tatsachen der Erfahrung und der Wissenschaft begreiflich gemacht. Da es für alle Zeiten für viele die Beweiskraft dieser gewaltigen philosophischen Schau erhöht, begrüßen wir die Tatsache, daß die Philosophin die Vorstufe zum ersten Lebewesen, die die Naturwissenschaft vergeblich gesucht hatte, verkündet und beschrieben hat, und daß vierzehn Jahre nach dem Ersterscheinen des Werkes (1923) die Naturwissenschaft den von der Philosophin benannten und beschriebenen Eiweiß oder Kolloidkristall fand! Im Frühjahr 1939 ward zu dem Werk die Dichtung geschaffen "Das Schöpfungslied in heiligen Nächten", die nunmehr als erster Teil das Werk noch unendlich bereichert! Wie schon im Werk "Triumph des Unsterblichkeitwillens" die Dichtung "Wie es die Seele erlebte" dank der dichterischen Schönheit der Gestaltung den reichen Erkenntnisgehalt dem Menschen tief ergreifend übermittelt, so erst recht hier, wo vom Wesen Gottes aus das Werden des Alls erschaut und in dichterischer Schönheit dem Leser geschenkt ist. Eine weitere Bereicherung das Werkes sind die künstlerischen Zeichnungen von Lina Richter, die die wesentlichsten Schöpfungsstufen in künstlerischer Vollendung und dabei in wissenschaftlicher Treue darstellen. Seiten: 154

Der dritte Band des Dreiwerkes Der Seele Ursprung und Wesen befaßt sich in bildhaft anschaulicher, allgemein verständlicher Weise mit den wunderbaren und doch so erschütternd ernsten Gesetzen der Selbstgestaltung der Seele aus den Fesseln des lust- und zweckversklavten Selbsterhaltungswillens in jene Höhe, wo das Gute, Wahre, Schöne um seiner selbst willen, fern von jeder Zweckbestimmung, gewollt wird. Es ist mit anderen Worten Selbstschöpfung. Mathilde Ludendorff bejaht die menschliche Willensfreiheit. Der Mensch hat die Freiheit, sich für oder gegen das Göttliche zu entscheiden, und gerade die Freiheit des Entschlusses verleiht dem Gottesstolz erst seine Weihe. In dem großartigen und breit ausgemalten Bilde vom Berge und vom Schacht werden die Voraussetzungen und Arten der Selbstschöpfung dargestellt. In meisterhafter Klarheit wird gezeigt, wie die Verschiedenheit der rassischen und persönlichen Erbanlagen den seelischen Standpunkt für die Selbstschöpfung beeinflußt, wie diese Schöpfung durch diese Anlagen erleichtert und erschwert wird, aber für jeden Menschen möglich bleibt. Unter denen, welche die Selbstschöpfung vollziehen, unterscheidet die Verfasserin drei Arten: die plappernden Toten, die mit Gott Vereinten und die vollkommenen Teufel. Die plappernden Toten kennen wir alle. Es sind jene Menschen, die ihr Leben ausschließlich mit dem ausfüllen, was Nutzen und Vergnügen verspricht, und alles höhere Erleben aus sich verbannt haben.

Der dritte Band des Dreiwerkes Der Seele Ursprung und Wesen befaßt sich in bildhaft anschaulicher, allgemein verständlicher Weise mit den wunderbaren und doch so erschütternd ernsten Gesetzen der Selbstgestaltung der Seele aus den Fesseln des lust- und zweckversklavten Selbsterhaltungswillens in jene Höhe, wo das Gute, Wahre, Schöne um seiner selbst willen, fern von jeder Zweckbestimmung, gewollt wird. Es ist mit anderen Worten Selbstschöpfung. Mathilde Ludendorff bejaht die menschliche Willensfreiheit. Der Mensch hat die Freiheit, sich für oder gegen das Göttliche zu entscheiden, und gerade die Freiheit des Entschlusses verleiht dem Gottesstolz erst seine Weihe. In dem großartigen und breit ausgemalten Bilde vom Berge und vom Schacht werden die Voraussetzungen und Arten der Selbstschöpfung dargestellt. In meisterhafter Klarheit wird gezeigt, wie die Verschiedenheit der rassischen und persönlichen Erbanlagen den seelischen Standpunkt für die Selbstschöpfung beeinflußt, wie diese Schöpfung durch diese Anlagen erleichtert und erschwert wird, aber für jeden Menschen möglich bleibt. Unter denen, welche die Selbstschöpfung vollziehen, unterscheidet die Verfasserin drei Arten: die plappernden Toten, die mit Gott Vereinten und die vollkommenen Teufel. Die plappernden Toten kennen wir alle. Es sind jene Menschen, die ihr Leben ausschließlich mit dem ausfüllen, was Nutzen und Vergnügen verspricht, und alles höhere Erleben aus sich verbannt haben.

Philosophy · Doctrine of the Soul · Self-CreationSelf-Creation of the Soul – Freedom, Will, and Spiritual DevelopmentThe third volume of the three-part work The Origin and Nature of the Soul deals, in a vivid and illustrative manner that is accessible to the general reader, with the wondrous yet profoundly serious laws governing the self-formation of the soul. It describes the soul’s liberation from the bonds of a self-preservative will enslaved to pleasure and utility, and its ascent to those heights where the Good, the True, and the Beautiful are willed for their own sake, far removed from any purpose-bound intention. In other words, it is self-creation.Mathilde Ludendorff affirms human freedom of will. Human beings possess the freedom to decide for or against the Divine, and it is precisely this freedom of decision that bestows its consecration upon reverence for God. In the magnificent and richly elaborated image of the mountain and the shaft, the prerequisites and forms of self-creation are portrayed. With masterly clarity, the author shows how differences in racial and personal hereditary dispositions influence the soul’s standpoint for self-creation, how this process may be facilitated or hindered by such dispositions, yet remains possible for every human being.Among those who accomplish self-creation, the author distinguishes three types: the chattering dead, those united with God, and the utterly perfected devils. We are all familiar with the chattering dead. They are those people who fill their lives exclusively with whatever promises utility and pleasure, and who have banished all higher experience from within themselves.Topics:Self-Creation · Freedom of Will · Soul · Philosophy · Spiritual Maturation

Philosophy · Doctrine of the Soul · Self-CreationSelf-Creation of the Soul – Freedom, Will, and Spiritual DevelopmentThe third volume of the three-part work The Origin and Nature of the Soul deals, in a vivid and illustrative manner that is accessible to the general reader, with the wondrous yet profoundly serious laws governing the self-formation of the soul. It describes the soul’s liberation from the bonds of a self-preservative will enslaved to pleasure and utility, and its ascent to those heights where the Good, the True, and the Beautiful are willed for their own sake, far removed from any purpose-bound intention. In other words, it is self-creation.Mathilde Ludendorff affirms human freedom of will. Human beings possess the freedom to decide for or against the Divine, and it is precisely this freedom of decision that bestows its consecration upon reverence for God. In the magnificent and richly elaborated image of the mountain and the shaft, the prerequisites and forms of self-creation are portrayed. With masterly clarity, the author shows how differences in racial and personal hereditary dispositions influence the soul’s standpoint for self-creation, how this process may be facilitated or hindered by such dispositions, yet remains possible for every human being.Among those who accomplish self-creation, the author distinguishes three types: the chattering dead, those united with God, and the utterly perfected devils. We are all familiar with the chattering dead. They are those people who fill their lives exclusively with whatever promises utility and pleasure, and who have banished all higher experience from within themselves.Topics:Self-Creation · Freedom of Will · Soul · Philosophy · Spiritual Maturation

Alongside the foundational works “Triumph des Unsterblichkeitwillens” (“The Triumph of the Will to Immortality”) and “Schöpfungsgeschichte” (“History of Creation”), the doctrine of God-cognition comprises further writings. “Des Menschen Seele” (“The Soul of Man”) and “Selbstschöpfung” (“Self-Creation”) address the laws of the human soul and its levels of consciousness. With “Des Kindes Seele und der Eltern Amt” (“The Child’s Soul and the Parents’ Duty”), “Die Volkseele und ihre Machtgestalter” (“The People’s Soul and the Shapers of Its Power”), and “Das Gottlied der Völker” (“The Divine Song of the Peoples”), Mathilde Ludendorff presents a philosophy of education, history, and cultures. Her later works illuminate the divine content of the human soul, revealing the self as its transcendent good. Taken as a whole, God-cognition stands in full harmony with the reliable findings of the natural sciences, including the most recent.

Hermann Rehwaldt on The Triumph of the Will to Immortality:“I opened the first page and stopped short: verses! And what kind of verses they were. I had received a ‘humanistic’ education, that is, I had been trained in the criteria of classical poetry with its iambs, trochees, hexameters, and all the various metrical forms. But this could not be fitted into any classical metre, not even into alliterative verse.‘Like fleeting shadows, generations of mankind glide across the earth,They bloom and pass away, and in doing so they sing the lofty,Never-silent song of immortal life.’At that time, the beauty of the wording did not speak to me. I leafed a little further, then closed the book and put it into my folder. ‘Pathetic and bombastic,’ was my verdict. How can one expect the reader nowadays to put up with something like this! And this was the wife of General Ludendorff?The name Ludendorff was a symbol to us front-line soldiers. A symbol of the German will to victory, of German military strength, of the German army as such. As long as he stood at the head of the Supreme Army Command, nothing was lost. Fourteen days after his dismissal by the Kaiser, we no longer had a Kaiser at all. And since I spent the early years of the war abroad, I knew from the enemy press who the real commander on the German side was—not the wooden representative figure of Hindenburg. For us members of the Freikorps, and later in the so-called patriotic associations, Ludendorff was regarded as our supreme patron, our last hope. But his wife, this former Dr. med. M. v. Kemnitz, meant nothing to us. A woman who wrote such objectively scientific and yet deeply stirring books as The Erotic Rebirth—and then such verses!The book stood on my bookshelf for more than a year without my taking it out again. It was only when I moved house, when I had to pack my books from the shelf into boxes, that one suddenly fell out and opened at a page. I picked it up. Prose. Involuntarily, I began to read. An entirely unfamiliar subject—yet I had no unread books on my shelf, or at least believed I had none. Philosophy; biology; the history of religion. I leafed back to the title page: M. v. Kemnitz, The Triumph of the Will to Immortality.The verses formed the first part and were entitled: ‘How the Soul Experienced It’. And the second, the prose part: ‘How Reason Saw It’.I read this second part first.The world revealed itself to me in an entirely different light. The chaos cleared and took on meaning. How simple everything was, and how sublime! How many errors resolved themselves as if by their own accord. And the more one read, the stronger the conviction became: you yourself had somehow dimly sensed this, without being able to put it into concepts and words—and now it lay before you, unfolded by this woman. And before long I also came to terms with the author’s unique language, indeed, in time, even with the verses.”How we describe it:The Triumph of the Will to Immortality is the title of the first of the twelve works that make up the complete oeuvre of the philosopher Mathilde Ludendorff. It was first published in 1922. In today’s fast-moving age, with events constantly overtaking one another and with what was only just considered ‘modern’ rapidly becoming obsolete, the question arises as to whether a work that is now almost one hundred years old is still worth reading and relevant, or whether it is primarily of historical value.Yet even the rapid progress of scientific knowledge, followed by technological developments, and the ever deeper revelations of the microcosm and the macrocosm through research, have not silenced the age-old questions of humanity.The progress achieved is not capable of answering the questions that lie behind it. A sense of unease about our ‘sober’ world takes hold of us. To the extent that asking about the why, the whence and the whither, about the meaning of this world and of our existence, is ‘modern’, so too are the philosophical questions and answers of Mathilde Ludendorff’s work. The Triumph of the Will to Immortality is nothing less than the longed-for harmony between philosophical and scientific understanding, both united into a coherent world-view through creative vision.To this day, the latest findings of natural science do not contradict the philosophy of Mathilde Ludendorff. On the contrary: in her contemplation of the deepest questions, the philosopher arrived at insights and gave them linguistic form that were in part only discovered later by natural science and subsequently confirmed by it. Younger scientific research could therefore have led to no other philosophical conclusions.Mathilde Ludendorff’s first philosophical work, The Triumph of the Will to Immortality, thus represents the harmony between philosophical and scientific understanding that serious philosophers had long sought for centuries, rooted in a clear and conscious experience of God. This work (as well as the six that followed) was published by the author in a dual form: in lyrical form (How the Soul Experienced It) and in free prose (How Reason Saw It). She proceeds from the assumption that the religious concepts of the past were decisively shaped by the longing for immortality that lives within every human being, a longing that seeks to come to terms with the fact of physical death. In religious myth, human beings created for themselves the consolation of belief in an eternal personal existence after death, without becoming aware that an endless compulsion to exist as a conscious individual would not mean redemption, but rather something akin to torture. After science recognised the binding of ego-consciousness to living brain cells and destroyed the myth of the immortal, bodiless soul, Darwinism offered, as a new consolation for the necessity of personal death, the doctrine of the immortality of the species. But even this substitute cannot satisfy the longing of the individual human being, because it is indelibly anchored in the inherited memory of the soul. And this is what is so profoundly moving about Mathilde Ludendorff’s work: that she shows human beings, with a clarity never before experienced, the path towards a spiritualisation of their will to immortality that at the same time signifies their redemption and fulfilment. 308 pages plus a 12-page appendix

Mathilde Ludendorff geht davon aus, daß die religiösen Vorstellungen der Vergangenheit entscheidend beeinflußt sind durch die in jedem Menschen lebende Unsterblichkeitssehnsucht, die sich mit der Tatsache des körperlichen Todes auseinanderzusetzen versucht. Der Mensch schuf sich im religiösen Mythos den Trost des Glaubens an ein ewiges persönliches Fortleben nach dem Tode, ohne sich dessen bewußt zu werden, daß ein endloses Daseinsmuß als bewußtes Einzelwesen keine Erlösung, sondern eher eine Folter bedeuten würde. Nachdem die Wissenschaft die Bindung des Ich-Bewußtseins an lebendige Hirnzellen erkannt und den Mythos von der körperlosen unsterblichen Seele zerstört hat, brachte der Darwinismus als neuen Trost für das persönliche Todesmuß die Lehre von der Unsterblichkeit der Gattung. Aber auch dieser Ersatz vermag die Sehnsucht des einzelnen Menschen nicht zu stillen, weil sie im Erberinnern der Seele unlöslich verankert ist. Und das ist nun das Ergreifende an dem Werk Mathilde Ludendorffs, daß sie den Menschen mit einer noch nicht erlebten Klarheit den Weg zu einer Vergeistigung seines Unsterblichkeitwillens zeigt, die zugleich seine Erlösung und seine Erfüllung bedeutet. Seiten: 308Hermann Rehwaldt zum Triumph des Unsterblichkeitwillens:"Ich schlug die erste Seite auf und stutzte: Verse! Und was für welche. Ich war ‚humanistisch‘ erzogen worden, d. h. in den Kriterien der klassischen Dichtkunst mit ihren Jamben, Choreen, Hexametern, und wie die Versmaße alle hießen. Dies aber ließ sich in kein klassisches Versmaß, nicht einmal in die Stabreime einordnen.‚Wie Schatten flüchtig gleiten die Menschengeschlechter über die Erde,Sie blühn und vergehen und singen dabei das hohe,Das niemals verstummende Lied unsterblichen Lebens‘Die Schönheit der Wortgestaltung ging mir damals nicht auf. Ich blätterte etwas weiter, schlug das Buch dann zu und steckte es in meine Mappe. ‚Pathetisch und hochtrabend‘, war mein Urteil. Wie kann man heutzutage so etwas dem Leser zumuten! Und das war die Gattin des Generals Ludendorff?Der Name Ludendorff war uns Frontsoldaten ein Symbol. Das Symbol des deutschen Siegwillens, der deutschen Wehrkraft, des deutschen Heeres schlechthin. Solange er an der Spitze der Obersten Heeresleitung stand, war noch nichts verloren. Vierzehn Tage nach seiner Entlassung durch den Kaiser hatten wir keinen Kaiser mehr. Und da ich die ersten Kriegsjahre im Ausland verbrachte, wußte ich aus der Feindpresse, wer der wirkliche Feldherr auf deutscher Seite war; nicht etwa die hölzerne Repräsentationsfigur Hindenburgs. Ludendorff galt für uns Freikorpsleute und später in den sogenannten Vaterländischen Verbänden als unser oberster Schirmherr, als unsere letzte Hoffnung. Aber seine Frau, diese ehemalige Frau Dr. med. M. v. Kemnitz, war uns kein Begriff. Eine Frau, die solch sachlich wissenschaftliche und trotzdem aufwühlende Bücher schrieb wie die ‚Erotische Wiedergeburt‘ - und dann solche Verse!Das Buch stand über ein Jahr in meinem Bücherschrank, ohne daß ich es wieder hervorholte. Erst beim Umzug, als ich meine Bücher aus dem Bücherschrank in Kisten umpacken mußte, fiel plötzlich eins heraus und öffnete sich auf einer Seite. Ich hob es auf. Prosa. Unwillkürlich begann ich zu lesen. Ein völlig unbekannter Stoff — dabei hatte ich keine ungelesenen Bücher in meinem Schrank — oder glaubte, keine zu haben. Philosophie; Biologie; Religionsgeschichte. Ich blätterte zurück bis an das Titelblatt: M. v. Kemnitz, ,Triumph des Unsterblichkeitwillens‘.Die Verse bildeten den ersten Teil und waren überschrieben: ‚Wie es die Seele erlebte‘. Und der zweite, der Prosateil: ‚Wie die Vernunft es sah.‘Diesen zweiten Teil las ich nun zuerst.Die Welt erschloß sich mir in einem völlig anderen Licht. Das Chaos lichtete sich, gewann seinen Sinn. Wie einfach war alles und wie erhaben! Wieviele Irrtümer klärten sich wie von selbst. Und je mehr man las, um so stärker wurde die Überzeugung: das hast du ja selbst irgendwie dunkel geahnt, ohne es in Begriffe und Worte fassen zu können, - und nun hast du es vor dir, von dieser Frau ausgebreitet. Und ich fand mich bald auch mit der einzigartigen Sprache der Verfasserin zurecht, ja, mit der Zeit auch mit den Versen ab."

Um Mathilde Ludendorffs Geisteswerk zu erfassen, ist seelisches Erleben nötig. Wie die Philosophin selbst zu ihren Erkenntnissen gelangte, kann in ihren Lebenserinnerungen nachvollzogen werden. Sechs Bände vermitteln ein lebensvolles Bild des Lebensweges und des erkenntnisbringenden Schaffens der Philosophin. In diesem kleinen Büchlein hat der Herausgeber Auszüge aus den Lebenserinnerungen entnommen, die das philosophische Schaffen Mathilde Ludendorffs beleuchten und dem Leser den Einstieg erleichtern können.

„Der Mensch in seiner Unvollkommenheit – ist er ein Wagnis für die Schöpfung und die Erhabenheit der göttlichen Wünsche? Das Dreiwerk ‚Der Mensch, das große Wagnis der Schöpfung‘, ‚Unnahbarkeit des Vollendeten‘ und ‚Von der Herrlichkeit des Schöpfungszieles‘ beschließt die Gesamtphilosophie Mathilde Ludendorffs. Diese Werke sind ausschließlich der Entfaltung der Menschenseele gewidmet, die sich zum Einklang mit dem Göttlichen gestaltet. Die Gedankengänge führen in feierliche Tiefen des Nachsinnens, und Schleier um Schleier hebt sich von den Geheimnissen der Schöpfungsvollendung, die die erlebende Seele zu durchdringen vermag. Das Dreiwerk vermittelt von den Höhen der Gotterkenntnis aus die Gesamtschau auf das Wunder des Gotteinklangs. Die Philosophin hat zu Beginn ihres ersten Werkes nicht zu viel versprochen, als sie einst schrieb: Ich werde euch zu heilgen Höhen führen. Mit diesem Dreiwerk – und vor allem mit dem letzten, dem dritten Teil – hat sie den Weg vollendet, den sie mit uns gehen wollte.“

Das Werk enthält eine Reihe von philosophischen Abhandlungen zu den Themen Völkerfreiheit, Völkerfreundschaft, Geistesfreiheit und Dogmen, Gotterkenntnis, Mitleid, Unvollkommenheit, Nützlichkeit, Minne/ Erotik/ Liebe und der Moral des Daseinskampfes. Klare philosophische Erkenntnis kann ein Bollwerk gegen Imperialismus und Fremdbestimmung der Völker sein, hat aber ebenso Bedeutung für jeden Einzelnen. Wer Gedankenanstöße sucht, sich mit seiner Stellung in der Schöpfung, dem Streben nach Wahrheit, Schönheit und dem Guten befassen will und nach freier eigener Werteorientierung strebt, der findet hier zukunftsweisende Erkenntnis, die doch jedem die Freiheit der Eigenständigkeit beläßt.Die hier zusammengeführten philosophischen Abhandlungen Mathilde Ludendorffs erschienen erstmals als Einzelbeiträge in den Jahrgängen 1951 bis 1953 der Zeitschrift Der Quell. Sie hatte die Beiträge zu dieser Sammlung in den Jahren 1939/1940 verfaßt. Dem damaligen Ludendorffs Verlag in München war unmittelbar nach Beginn des Zweiten Weltkrieges im September 1939 das Verlegen der Halbmonatsschrift Am Heiligen Quell Deutscher Kraft verboten worden. Man hatte die Maßnahme mit angeblichem Papiermangel begründet. So ist es vielleicht erklärlich, daß die von Mathilde Ludendorff verfaßten Aufsätze zunächst unveröffentlicht blieben. Nach Kriegsende wurde Mathilde Ludendorff im sogenannten Spruchkammerverfahren u. a. auf die Dauer von sieben Jahren jegliche schriftstellerische Tätigkeit untersagt, wobei das Schreibverbot nicht für Arbeiten wirkte, die von ihr vor der Urteilsverkündung verfaßt worden waren. Die Aufsätze haben jedoch dank ihrer zeitlosen Gültigkeit bis heute nichts von ihrer Kraft eingebüßt. Seiten: 156

Das Dreiwerk "Der Mensch, das große Wagnis der Schöpfung", "Unnahbarkeit des Vollendeten" und "Von der Herrlichkeit des Schöpfungszieles" beschließt die Gesamtphilosophie Mathilde Ludendorffs. Diese Werke sind ausschließlich der Entfaltung der Menschenseele gewidmet, die sich zum Einklang mit dem Göttlichen gestaltet. Die Gedankengänge führen in feierliche Tiefen des Nachsinnens, und Schleier um Schleier hebt sich von den Geheimnissen der Schöpfungsvollendung, die die erlebende Seele zu durchdringen vermag. Das Dreiwerk vermittelt von den Höhen der Gotterkenntnis aus die Gesamtschau auf das Wunder des Gotteinklangs. Die Philosophin hat zu Beginn ihres ersten Werkes nicht zu viel versprochen, als sie einst schrieb: Ich werde euch zu heilgen Höhen führen. Mit diesem Dreiwerk - und vor allem mit dem letzten, dem dritten Teil - hat sie den Weg vollendet, den sie mit uns gehen wollte. Seiten:

Die Betrachtungen Mathilde Ludendorffs umfassen alle Gebiete des Lebens von der Sinngebung des Menschenlebens über die Grundlagen der Moral im Daseinskampf von Mensch und Volk bis zu zahlreichen Problemen der Ethik und der Seelenschicksale. Seiten

Sieben Vorträge Mathilde Ludendorffs zur Hochschule für Gotterkenntnis (L)

Die Zeit – Vorstellungen und Aussagen von Wissenschaftlern und DichternIn diesem Werk widmet sich Karl Luger dem vielschichtigen Phänomen der Zeit. Anhand von Vorstellungen und Aussagen aus Wissenschaft und Dichtung wird gezeigt, wie unterschiedlich Zeit gedacht, erlebt und beschrieben wird.Der Band schlägt eine Brücke zwischen rationaler Erkenntnis und poetischer Deutung und lädt dazu ein, über eines der grundlegendsten Themen menschlichen Denkens neu nachzudenken.Auf einen BlickPhilosophische und literarische Betrachtungen zum Thema ZeitAussagen von Wissenschaftlern und DichternVerbindung von Naturwissenschaft und PoesieFür nachdenkliche und philosophisch interessierte Leser

Reinhard, Edmund: Mathilde Ludendorff , Über das Werden Ihrer Gotterkenntnis

Sein Weltbild im Blickfeld der Religionsphilosophie Mathilde Ludendorffs. 45 Seiten


