
Köhncke, Fritz: 2000 Jahre deutsche Geschichte?
Daß es nicht Kalkriese im Osnabrücker Land gewesen sein muß, wo Arminius im Jahre 9 den römischen Statthalter Varus besiegte, sondern daß ältere Überlegungen über den Schlachtort im Weserdreieck in Erwägung zu ziehen sind und daß die Tat des Arminius wie eine Initialzündung wirkte und der deutschen Geschichte ihre Richtung gab, ist Gegenstand der Studie. Sie ist darüber hinaus eine Abwehr der offiziösen Meinung unserer Zeit, die Ereignisse von damals seien seit dem Humanismus nationalistisch hochgespielt worden, statt einer schon lange fälligen europäischen Vereinigung zu dienen. Notwendige nationale Besinnung auf den Beginn unserer Geschichte steht aber keineswegs in Widerspruch zu einer Union freier Völker. 60 Seiten, 4 Abb.

Köhncke, Fritz: Die Wikinger und das christliche Abendland
Die Beweggründe der Wikingerzüge sind vielfältiger Art. Neben Landnot, Übervölkerung und Verelendung waren es auch der den Nordmännern im Erbgut liegende Tatendrang, die Freude an Kampf und Abenteuer, an Entdeckungsfahrten und Tatenruhm. Vor allem aber waren es politische und religiöse Beweggründe: Die Wikingerzüge, die um 750 einsetzten, waren eine Gegenbewegung des nordgermanischen Heidentums gegen die Unterwerfung und gewaltsame Bekehrung Niedersachsens durch den Frankenkönig Karl. 47 Seiten, s.-w. Abbildungen, 3 Farbtafeln

Köhncke, Fritz: Friedrich der Große
Fritz Köhncke schildert uns das Leben eines großen Königs mit seiner lebenslangen Pflichterfüllung und seinem Dienst am Staate, einer Staatsauffassung, wie sie heute gänzlich abhanden gekommen ist. Als Kronprinz bewegt sich Friedrich in einem geselligen Kreis, als alter König ist er einsam und allein, begleitet nur von seinen Windspielen. Mit einer Anekdote zu seinen Windspielen beginnt Fritz Köhncke seine Monographie. Erst 205 Jahre nach dem Tod bekommt der große König seine Ruhestätte da, wo er sie verfügte, bei seinen Windspielen.Die Schrift hat als Zusatz eine Zeittafel der Geschichte Preußens von Friedrich Wilhelm dem Großen Kurfürsten bis zu Friedrich Wilhelm II sowie Quellenhinweise und Ergänzungen.102 Seiten, 3 Abb.

Köhncke, Fritz: Heinrich IV. in der Geschichte des Ersten deutschen Reiches
Auf das vom Vorgänger beschworene germanische Königsheil vertrauend, auf das Geblütsrecht pochend und durch die Wahl der Repräsentanten des Volkes legitimiert, kann Heinrich mit diplomatischem Geschick und in vollem Bewußtsein seines politischen Weges die Salbung durch den Bischof von Mainz zurückweisen. Es ist eine Absage an das Imperium Romanum der karolingischen Zeit, es ist eine Hinwendung zum Regnum Teutonicorum, das sich in seinen Stämmen gerade eben erst bewußt zu werden beginnt. Es ist jenes unchristliche Moment und heidnische Erbe im Herzogtum Sachsen, das trotz der Zwangstaufe in Attigny überlebte und nun im sächsischen Herrscherhaus für eine Weile dominiert und das deutsche Reich einleitet. 47 Seiten, 13 Abbildungen


Köhncke, Fritz: Vom Bildungswert der Vorgeschichte und der Germanischen Altertumskunde
Das Germanische Gemeinschaftsleben vom 9. bis zum 11. Jahrhundert wird aus den altnordischen Sagas rekonstruiert und gibt so vielfältige Einblicke in eine vergangene Epoche. 72 Seiten