Leupold, Hermin: Philosophische Erkenntnis in ihrer Beziehung zur Naturwissenschaft
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"Leupold, Hermin: Philosophische Erkenntnis in ihrer Beziehung zur Naturwissenschaft"
Vorwort: "Die Deutsche Volkshochschule", von Dr. Werner Preisinger im Jahre 1980 gegründet, hat sich die Aufgabe gestellt, Beiträge zur Klärung der entscheidenden Lebensfrage zu veröffentlichen - wie das Sein und Werden der Natur, der Sinn des Menschenlebens und der Kulturen zu deuten sind - sowie die Unterrichtung über die sich daraus ergebenden Antworten.
Wesentliche Grundlage dieses Bemühens ist die Philosophie von Mathilde Ludendorff und ihre reiche Wechselbeziehung zu den heutigen Erkenntnissen aus Natur- und Geisteswissenschaften und anderen Kulturleistungen.
Ein besonderer Schwerpunkt der Veröffentlichungen der "Deutschen Volkshochschule" bildeten die Aufsätze aus Naturwissenschaft und Philosophie von Hermin Leupold, die in den Jahren 1989 bis 2000 unter den folgenden Rahmenthemen erschienen sind.
1. Fragestellungen, Methoden und Aussagen der Philosophie
2. Die Evolution aus der Sicht der Naturwissenschaft und Philosophie
3. Die stammesgeschichtliche Entwicklung der Lebewesen
4. Die stammesgeschichtliche Entwicklung des Menschen aus der Sicht der Naturwissenschaft und der Philosophie
Diese Aufsätze sind in der Mehrzahl Ausarbeitungen von Manuskripten von Einzelvorträgen und Vortragsreihen, die der Verfasser Prof. Gerold Adam (1933-1996), der unter den Pseudonymen Hermin Leupold und Wilhelm Schäfler schrieb, selbst vorgenommen hat. Im ersten Rahmenthema schließen sich einige Beiträge aus dem Nachlaß an. Sie werden hier in ihrer Gesamtheit zum Studium und als Grundlage für weitere Forschung auf diesem Gebiet zugänglich gemacht.
Seiten: 305
Inhaltsverzeichnis
Rahmenthema: Fragestellungen, Methoden und Aussagen der Philosophie
1–13 Was ist und zu welchem Ende befaßt man sich mit der Philosophie?
13–27 Kant's Beiträge zur Erkenntnistheorie als Beispiel der philosophischen Vorgehensweise
28–36 Der Philosoph Johann Gottlieb Fichte als Begründer des Deutschen Idealismus
36–46 Der verborgene Kern in der trockenen Schale des Deutschen Idealismus. Die philosophischen Entwürfe Hölderlins als Ausgangspunkt und Grundlage der Philosophie von Hegel und Schelling
Aus dem Nachlaß: S. 46–95
46–53 Nochmals die entscheidende Frage: Gibt es überhaupt die Möglichkeit zu gültigen philosophischen Erkenntnissen? Eine kritische Erörterung der Erkenntnislehre von K. R. Popper
54–65 Kann die Philosophie Mathilde Ludendorffs vor der heutigen Wissenschaft bestehen? Antwort eines Naturwissenschaftlers
58 Abb.: Andromeda Nebel
65–84 Weiterführung der Kant'schen Erkenntnisse
Ontologie / Hypothetischer Realismus
Nicolai Hartmann (1921/1935)
Mathilde Ludendorff (1923/1941)
Evolutionäre Erkenntnislehre
Mathilde Ludendorff (1923)
Konrad Lorenz (1941/1945/1973)
85–95 Die philosophischen Induktionen neuerer philosophischer Ansätze
Mathilde Ludendorff (1921–1960): Sieben Induktionen über die Wirklichkeit
Hans Jonas (nach 1950): Methaphysische Vermutungen (1988)
Rahmenthema: Die Evolution aus der Sicht der Naturwissenschaft und der Philosophie
95–109 Wege zur Erkenntnis
Erkenntnistheoretische Überlegungen zu Sein und Sinn in Natur und Kultur
110–123 Wie erweist sich die Richtigkeit intuitiver Einsichten?
Verifikationsprobleme bei wissenschaftlichen und philosophischen Erkenntnissen
124–144 Warum ist das Weltall so, wie es ist?
Das Anthropische Prinzip der Kosmologie und seine philosophische Bedeutung
135 Abb.: Kugelsternhaufen
144–158 „Äther" oder „Quantenvakuum"?
Der Ätherbegriff in Naturwissenschaft und Philosophie
159–162 Antworten auf Grundfragen zur menschlichen und kosmischen Existenz
163–173 Evolution – „Schöpfung" oder Ablauf eines „Uhrwerkes"?
Grenzen der Kausalität bei der Kristallbildung
168 Abb.: Bergkristall
170 Abb.: Schneesterne
174–181 Wesenszüge bedeutender Evolutionsschritte
Die Kristallbildung als Inbegriff einer entscheidenden Schöpfungsstufe
181–195 Der Beginn der Schöpfung
Die Entstehung von Raum, Zeit und Materie
195–201 Das Anthropische Prinzip und der Neigungswinkel der Erdachse
198 Abb.: Erläuterung der Jahreszeiten
Rahmenthema: Die stammesgeschichtliche Höherentwicklung der Lebewesen
202–208 Die stammesgeschichtliche Höherentwicklung der Lebewesen
Widersprüche zwischen naturwissenschaftlicher und philosophischer Erklärung der transspezifischen Evolution
208–215 Was ist „Lamarckismus"?
Die verkannte Evolutionslehre von Jean Baptiste de Lamarck
213 Abb.: Der erblindete Lamarck und seine Tochter Cornelie
215 Gedicht: Das Tier v. J. W. v. Goethe (gekürzte Fassung)
216–229 Ist das Aussterben der Dinosaurier und der Triumph der Säugetiere die Folge einer globalen Naturkatastrophe?
218 Abb.: 1 Ablagerungsschichten
219 Abb.: 2 Tabelle der Erdzeitalter
230–240 War die Stammesentwicklung der Lebewesen bestimmt durch eine Abfolge katastrophaler Existenzkrisen?
232 Abb.: Otto Heinrich Schindewolf
241–252 Tierfreund, Erforscher tierischen und menschlichen Verhaltens, Philosoph und Naturbewahrer.
Leben und Werk von Konrad Lorenz (1903–1989)
Rahmenthema: Die stammesgeschichtliche Entstehung des Menschen aus der Sicht der Naturwissenschaft und der Philosophie
253–264 Wie sind die menschlichen Denk- und Erlebnisformen zustandegekommen?
Evolutionäre Entstehung der angeborenen Formen menschlicher Erfahrungen
265–276 Der wesentliche Schritt vom Tier zum Menschen
Eine philosophische Psychologie
271 Abb.: Republikanische Büste
276–280 Die der Vernunfteinsicht unzugängliche Seite der Wirklichkeit
280–284 Die stammesgeschichtlichen Ursprünge des menschlichen Strebens zum Wahren
284–294 Die stammesgeschichtlichen Wurzeln des menschlichen Schönheitserlebens, 1. Teil
292 Abb.: Australischer Seidenlaubenvogel in seiner Laube
294–305 Die stammesgeschichtlichen Wurzeln des menschlichen Schönheitserlebens, 2. Teil
306–328 Schrifttum
329 Verzeichnis der philosophischen Werke von Mathilde Ludendorff
