Kultur allgemein
Hier finden Sie Bücher zu Kultur und Brauchtum.

Graf, Peter: Eine ungemein eigensinnige Auswahl unbekannter Wortschönheiten aus dem Grimmschen Wörterbuch
Für diesen Band hat Peter Graf das „Deutsche Wörterbuch“ der Brüder Grimm nach Wörtern durchsucht, die heute kaum noch jemand kennt oder benutzt. Seine bewusst persönliche Auswahl umfasst Seltsames und Schlüpfriges ebenso wie verspielte Neubildungen, etwa „dritthimmelverzückt“ oder „firlefanzen“. Zum Hintergrund: Jacob Grimm begann im 19. Jahrhundert mit den Buchstaben A bis C, sein Bruder Wilhelm übernahm das D. Vollendet wurde das Wörterbuch erst Jahrzehnte nach dem Tod der beiden; es enthält rund 320.000 Stichwörter.

Günther, Hans F.: Frömmigkeit nordischer Artung
Der Verfasser gibt hier einen geistesgeschichtlichen, religionskundlichen Querschnitt durch das Indogermanentum von Benares bis Reykjavik, also von Indien bis Island, und arbeitet in hervorragender Weise die innerseelische Haltung des indogermanischen Menschen - also auch unserer Vorfahren - gegenüber dem Göttlichen heraus. Die Schrift ist eine Fundgrube für jeden religionsphilosophisch aufgeschlossenen Menschen.

Hagner-Freymark, Gertraud: Begräbnisplatz und Totenehrung - Philosophische Begründung und lebenstragende Bedeutung
Gertraud Hagner-Freymark fragt in dieser Schrift nach dem Sinn von Tod, Bestattung und Totengedenken – für den einzelnen Menschen wie für die Gemeinschaft. Sie begründet ihre Sicht philosophisch: Leben und Sterben gehören für sie zusammen, die Bestattung ist eine sittliche Pflicht, und der Begräbnisplatz hat eine verbindende Aufgabe. Zur Sprache kommen außerdem Totenfeier, Trauer und der Inhalt der Totenrede. Das Heft ist in Fraktur gesetzt und im Selbstverlag der Autorin erschienen. Inhaltsverzeichnis: Zur Frage nach dem Wesen und dem Sinn des Todes · Würde des Todes. Totenbestattung und Totengedenken als Ehrenbezeugung · Die gemeinschaftsbindende Aufgabe von Begräbnisplatz und Totengedenken · Bestattungspflicht – ein Gebot des Sittengesetzes · Totenfeier und Begräbnis

Hartmann, Karl-Heinz (Hrsg.): Busch trifft Spitzweg
Was geschieht, wenn man Gedichte von Wilhelm Busch neben Gemälde von Carl Spitzweg stellt? Mitunter entsteht der verblüffende Eindruck, Wort und Bild seien füreinander geschaffen – als habe ein Gedicht ein bestimmtes Motiv inspiriert oder ein Bild die Verse bereits vorweggenommen. Dabei standen sich die beiden Künstler, wenn überhaupt, nur flüchtig nahe. In der Gegenüberstellung treten Gedichte und Gemälde in einen überraschend intensiven Dialog und legen eine tiefe geistige Verwandtschaft offen. Beide lebten zurückgezogen und beobachteten doch mit scharfem Blick die Eigenheiten und Skurrilitäten ihrer Mitmenschen, die sie mit feinem, hintergründigem Humor festhielten. So verbinden sich Wilhelm Buschs Verse und Carl Spitzwegs Bilder in „Busch trifft Spitzweg“ zu einem heiteren …

Kummer, Bernhard: Die Dichtung von Helgi und der Walküre (Edda)
Bernhard Kummer legt in diesem Band die eddische Dichtung um den Helden Helgi und die Walküre aus der Handschrift Codex regius vor – jeweils mit Text, Übersetzung und Erläuterung. Das Buch gehört zu seiner mehrbändigen Edda-Ausgabe „Die Lieder des Codex regius“ und bildet dort als zweiter Band den ersten Teil der Heldendichtung.

Kunzendorf, Heinz: Ludwig van Beethoven - Ausgriff in die Unsterblichkeit

Limpach, Erich: Der Schicksalsweg des Leutnants Holst
Eine Novelle aus dem Ersten Weltkrieg, die die Spannung zwischen Lebenswillen und der Verantwortung und dem Wollen, das angegriffene Volk zu verteidigen, aufzeigt. Diese zeigt meisterhaft, wie alles Unwesentliche verschwindet, wie in Minuten der Ruhe das Sinnen über das Geschehen den Menschen über alles Grauenvolle erhebt. Ergreifend in dichterische Worte gegossen, durch einen, der selbst in diesem tiefen Kampf stand.

Limpach, Erich: Weiße Flocken sinken
Diese kleine Sammlung vereint Lieder und Gedichte zur Weihnachtszeit und lädt zum Innehalten und Lesen ein. Besinnliche Texte und stimmungsvolle Verse begleiten durch den Advent und schaffen eine ruhige, festliche Atmosphäre. Ideal zum Vorlesen oder als kleine Aufmerksamkeit in der Weihnachtszeit.

Ludendorff, Mathilde: Künstlerisches Schaffen und Wahnlehren

Müller, Gerhild und Petra: Unsere Namen: Begleiter durch ein ganzes Leben
Gerhild und Petra Müller haben in diesem Nachschlagewerk Vornamen zusammengetragen, die aus Mittel- und Nordeuropa stammen. Zu den Namen erfährt man, was sie bedeuten, und die Wortstämme, aus denen sie gebildet sind, werden ausführlich erklärt. Das Buch hilft damit bei der Namenswahl für ein Kind ebenso wie bei der Frage, was ein vorhandener Name bedeutet. Eine Einleitung erläutert die Namengebung aus kulturgeschichtlicher Sicht. Der gebundene Band ist im Kinderland-Verlag in Raisdorf erschienen.

Prothmann, Wilhelm: Der Rechtsstaat Ludendorffs
Der Rechtsstaat ist als Idee und in seiner geschichtlichen Entwicklung angetreten, die Herrschenden durch das Gesetz zu binden. Er teilte die Staatsgewalt, begrenzte Macht und gewährte dem Einzelnen als Staatsbürger Rechte und Freiheiten, die durch Verfassung und Gesetze geschützt werden sollten. Doch diese Schrift zeigt auch eine zentrale Schwäche des Rechtsstaates auf: Er hat es weitgehend versäumt, die Beherrschten dazu zu erziehen oder zu überzeugen, das Recht nicht nur als nützliches Mittel zu begreifen, das man einsetzt, wenn es den eigenen Interessen dient. Vielmehr wird das Recht hier als Lebensform verstanden – als etwas, das auch dann geachtet und befolgt werden muss, wenn es unbequem ist oder keinen unmittelbaren Vorteil …

Reisenbichler, Elke: Das Deutschlandlied
Elke Reisenbichler behandelt in dieser Schrift aus der Reihe „Tutzinger Schriften“ Vorgeschichte, Entstehung und Geschichte des Deutschlandliedes – mit Notenbeispielen im Anhang. Aus dem Inhalt: Textliche Vorläufer des Deutschlandliedes · Musikalische Vorläufer der Haydn’schen Melodie · Deutsche Nationalhymnen vor dem Deutschlandlied · Die Umstände der Entstehung des Deutschlandliedes · Die Geschichte des Deutschlandliedes bis heute · Alle drei Strophen – ja oder nein? · Anhang mit Notenbeispielen

Requard, Karl-Heinz (Hrsg.): Alles freuet sich und hoffet, wenn der Frühling sich erneut
In diesem Frühlingsbüchlein hat Karl-Heinz Requard Gedichte und kleine Erzählungen gesammelt, die vom Erwachen der Natur handeln: von Vogelstimmen am Morgen, von Knospen und blühenden Bäumen und von der ersten Liebe. Die Titelverse stammen aus Friedrich Schillers Gedicht „Der Jüngling am Bache“. Auf dem Umschlag sind blühende Narzissen zu sehen, im Innern ist das Heft illustriert. Erschienen ist es im Eigenverlag des Herausgebers in Süderdeich.

Requard, Karl-Heinz (Hrsg.): Geschichten und Gedichte zur Weihnachtszeit
Max von Schenkendorf, Ernst Moritz Arndt, Agnes Harder, Friedrich Wilhelm Weber, Gorch Fock, Wilhelm Raabe, Johannes Trojan, Marie von Ebner-Eschenbach, Elisabeth Kulmann, Peter Rosegger, Joseph von Eichendorff, Theodor Storm, Ludwig Thoma, Gottfried Keller, Theodor Fontane, Friedrich Schiller, Immanuel Kant und viele andere Dichter und Denker finden sich in dieser liebenswerten Sammlung, die Karl-Heinz Requard in bewährter Weise zur Weihnachtszeit zusammengestellt hat. Auch Lieder finden sich in diesem wunderschönen Heft. Sie brauchen noch eine herzberührende Weihnachtslektüre? Hier sind Sie richtig.

Requard, Karl-Heinz (Hrsg.): Vom Himmel in die tiefsten Klüfte (Weihnachtsbüchlein Band 2)
In diesem Weihnachtsbüchlein hat Karl-Heinz Requard Geschichten und Gedichte für die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel gesammelt. Die Titelzeile ist der Anfang von Theodor Storms „Weihnachtslied“. Vertreten sind unter anderem Ludwig Tieck, Friedrich von Logau, Hoffmann von Fallersleben, Hermann Löns, Heinrich Seidel sowie Theodor und Gertrud Storm. Das Heft ist in Fraktur gesetzt, enthält Illustrationen und ist im Eigenverlag des Herausgebers in Süderdeich erschienen.

Requard, Karl-Heinz (Hrsg.): Weihnachten, Es war immer mein schönstes Fest
Karl-Heinz Requard hat für dieses Heft Weihnachtsgedichte und kleine Geschichten verschiedener Autoren zusammengestellt, unter ihnen Goethe, Ernst Moritz Arndt, Friedrich Hebbel, Theodor Storm, Gustav Frenssen, Rainer Maria Rilke, Wilhelm Lobsien und Paul Keller. Der Titel greift ein Wort Theodor Storms auf. Die Texte sind in unterschiedlichen Frakturschriften gesetzt, einige kurze Gedichte erscheinen in altdeutscher Schreibschrift; illustriert hat das Heft Hellrun Kaiser. Es ist im Eigenverlag des Herausgebers in Süderdeich erschienen.

Requard, Karl-Heinz (Hrsg.): Zu mir herüber scholl das Osterglockenläuten
Sie wollen Ostern feiern und suchen stimmungsvolle Gedichte und Geschichten zum Osterfest? Hier finden Sie eine vielfältige Auswahl klassischer Frühlings- und Ostergedichte: Hermann Löns: Höret; Das Osterfeuer; Der Hausbesetzer; Frühling · Ludwig Uhland: Frühlingsglaube; Lob des Frühlings · nach Emil Adolf Roßmäßler: Im Frühjahr am Ackerrain · Emanuel Geibel: Aus dem Walde · Ina Seidel: Vorfrühling · Heinrich Seidel: Frühling · Arno Holz: Märzmorgen; Frühling · Eduard Mörike: Er ist’s · Joseph von Eichendorff: Frühlingsnacht · Marie von Ebner-Eschenbach: Ein kleines Lied · Friedrich Hebbel: Frühlingslied · August Heinrich Hoffmann von Fallersleben: Die wilden Gänse; Epilog · Theodor Körner: An den Frühling · Theodor Storm: Ostern (Auszug aus „Immensee“) · …

Schulze, Hans Ludwig: Helge Hundingstöter
Befreit von allem verwirrenden Überlieferungsschutt, der die isländischen Handschriften im Laufe der Zeit überdeckt hat, erschließt diese Übertragung zwei der bedeutendsten Werke nordischer Dichtung: das Helgilied und die Völuspa. In ihrer ursprünglichen Kraft und ergreifenden Schönheit treten die Texte hier klar hervor und machen die großartige dichterische Tiefe der altnordischen Überlieferung unmittelbar erfahrbar. Mythische Bilder, Schicksal, Götterwelt und Welterkenntnis verbinden sich zu einem eindrucksvollen literarischen Zeugnis. Diese Ausgabe richtet sich an Leserinnen und Leser, die sich für nordische Mythologie, alte Dichtung und eine verständliche, zugleich poetische Annäherung an die isländische Überlieferung interessieren. Ebenfalls von Hans Ludwig Schulze übertragen: „Siegwart, der Drachentöter“ – Lieder der Edda um Siegwart (Sigurd), den Drachentöter.

Schulze, Hans Ludwig: Siegwart, der Drachentöter
Der Held, den die Edda Sigurd und das Nibelungenlied Siegfried nennt, heißt in dieser Ausgabe Siegwart. Hans Ludwig Schulze hat Lieder der Edda um den Drachentöter neu ins Deutsche übertragen – Stücke aus der altnordischen Heldendichtung. Das Heft erschien 1969 und bildet ein Paar mit Schulzes Übertragung „Helge Hundingstöter“ (Helgilieder und Völuspa). Wie dort folgt die Zählung der Edda-Ausgabe von Hugo Gering. Die Lieder erzählen die nordische Fassung der Siegfriedsage. Dieselbe Sage erzählt auch das Nibelungenlied, und aus der nordischen Fassung schöpfte Richard Wagner für seinen „Ring des Nibelungen“.

Vater, Fritz: Der Stein der Weisen - ein lustiges Spiel um Till Uilenspiegel
Ein lustiges Laienspiel von Fritz Vater über Till Eulenspiegel. Für mehr Informationen bitte den Verlag kontaktieren.