Braun, Otto: Die Widukind - Legende. Zur geschichtlichen Glaubwürdigkeit von Widukinds Taufe
4,99 €
"Braun, Otto: Die Widukind - Legende. Zur geschichtlichen Glaubwürdigkeit von Widukinds Taufe"
Dieses Buch setzt sich kritisch mit der historischen Überlieferung zu Widukind auseinander. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die überlieferte Taufe Widukinds tatsächlich stattgefunden hat und wie glaubwürdig die bekannten Quellen hierzu sind. Der Autor wertet frühere Veröffentlichungen, literarische Darstellungen sowie archäologische Erkenntnisse aus und fasst die Ergebnisse seiner langjährigen Forschungen zusammen.
Im Jahre 777 unterwarf Karl der Große den größten Teil der Sachsen. Doch nicht alle beugten sich seiner Herrschaft. Einige flohen, um aus dem Exil den Widerstand fortzusetzen – unter ihnen der westfälische Herzog Widukind (Weking), der nach Dänemark entkam.
778 übernahm Widukind die Führung des sächsischen Widerstands. Im Süntelgebirge gelang es ihm im Jahr 782, eine fränkische Einheit vollständig zu vernichten.
Karls Reaktion war grausam: In Verden an der Aller ließ er mehr als 4.000 Sachsen hinrichten – ein Ereignis, das ihm den Beinamen „Sachsenschlächter“ einbrachte und eine erneute allgemeine Erhebung auslöste.
Karl konnte den Aufstand niederschlagen und Widukind gefangen nehmen. Der Überlieferung nach wurde er 785 von Karl selbst als Pate getauft. Danach verlieren sich seine Spuren; vermutlich soll er in der Pfarrkirche von Enger begraben sein.
Umfang: 47 Seiten
Thema: Sachsenkriege · Karl der Große · Widukind
Epoche: Frühmittelalter







