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Scheil, Stefan: Der oberste Kriegsrat 1939-1940

"Scheil, Stefan: Der oberste Kriegsrat 1939-1940"

Der Historiker Stefan Scheil ist immer für eine zeitgeschichtliche Sensation gut. Den meisten Geschichtsinteressierten dürfte der "Oberste Alliierte Kriegsrat" gar kein Begriff sein. Dabei handelte es sich um ein Geheimgremium, das aus dem britischen Premierminister Neville Chamberlain, dem französischen Ministerpräsidenten Eduard Daladier sowie je einem Minister aus deren Kabinetten bestand. Es tagte insgesamt 16 Mal. Stefan Scheil gelang es jetzt, die streng geheimen Protokolle dieser konspirativen Sitzungen auszuwerten, aus denen sich Spektakuläres belegen läßt: Der "Kriegsrat" ließ die Polen 1939 ins offene Messer laufen und hatte nie die Absicht, zu ihren Gunsten in den Krieg einzugreifen. Stattdessen war er fieberhaft damit beschäftigt, den Krieg durch immer neue Kriegsschauplätze auszuweiten und bereitete französisch-britische Invasionen in Norwegen, Schweden, Finnland und auf dem Balkan vor. Den Einmarsch in Deutschland wollte er über die – formell neutralen – Länder Belgien und Holland beginnen. Zusammen mit den französischen Akten, die die Wehrmacht bei der Besetzung Frankreichs in La Charité erbeutete, entsteht das schockierende Bild eines absoluten französisch-britischen Vernichtungswillens gegen das Deutsche Reich, über den die Weltöffentlichkeit getäuscht und Deutschland fälschlich als einseitiger Aggressor denunziert wurde.

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Zeitgeschichte · Lebenserinnerungen · Historische QuellenLebenserinnerungen Erich Ludendorffs (1918–1925) – Historische Dokumente und QuellenstudiumDieses Buch ist ein historisches Dokument. Seine Veröffentlichung folgt dem allgemeinen Brauch, nach Abschluß einer Epoche die Archive zu öffnen, damit der Geschichtsforschung die Quellen zugänglich werden, deren sie für ihre wissenschaftliche Arbeit bedarf.Der Zeitraum, den die Lebenserinnerungen (1918-1925) des Feldherrn Erich Ludendorff umfassen, schließt an seine Kriegserinnerungen an und führt bis zum Jahresende 1925 an und führt bis zum Jahresende 1925. Die Stürme des zweiten Weltkrieges und der Nachkriegsjahre sind seither über den Erdball, Europa und das deutsche Volk hinweggebraust, ohne daß ihnen jedoch ruhigere Zeiten gefolgt wären. Umsomehr bewegt der Wunsch nach Prüfung der geschichtlichen Ereignisse unserer Zeit nicht nur die Historiker, sondern jeden denkenden Menschen. Sich aus den ursprünglichen Quellen über die vergangene Epoche zu unterrichten, gehört zu den Grunderfordernissen jeder ernsthaften Geschichtsforschung. Nicht die Urteile der Zeitgenossen und die Kritik der Nachfahren, sobreit sie auch die öffentliche Meinung einnehmen, können zum Ausgangspunkt einer objektiven Betrachtungsweise gemacht werden. Diese muß tiefer schürfen und zunächst unmittelbar zu den Anschauungen und Beweggründen der aus ihrer Zeit herausragenden Persönlichkeiten, ohne welche diese Zeit nicht gedacht werden könnte, vorzudringen suchen. Sie kann nicht darauf verzichten, auch das heranzuziehen, was jene über sich und ihre Zeit festhalten und niedergelegt haben.Die Lebenserinnerungen Erich Ludendorffs ragen mit ihren Gedankengängen in unsere Zeit hinein, weil sie Probleme berühren, die heute noch bestehen, wenn sie auch in der Zwischenzeit einigen Veränderungen unterworfen waren. Die Probleme sind jedoch die gleichen geblieben. Es wäre zwecklos, ihr Vorhandensein leugnen zu wollen. Gerade hier ist es aber außerordentlich lehrreich für denjenigen, der sich mit der historischen Entwicklung sowohl der Ereignisse, als auch der Ideen beschäftigt, zu verfolgen, welchen Weg die Gedanken einer Persönlichkeit wie die Erich Ludendorffs genommen haben, wie sich die Anschauungen entwickelt´, erweitert und gewandelt haben.Ludendorffs Streben - so zeigen es diese Erinnerungen - war darauf gerichtet, nicht mit Gewalt - wie warnen oft gesagt -, sondern durch Aufklärung über die geschichtlichen und naturwissenschaftlichen Tatsachen und Hinführen zu einem sittlich hochgearteten, auf Gotterleben und Gotterkenntnis gegründeten Leben, Antwort zu heben auf die Zeitprobleme und sie zu lösen. Eine solche Haltung zur Lösung der Romfrage, der Judenfrage usw. usw. steht im Einklang mit der besten Tradition menschlichen Geistes zu allen Zeiten (Hutten, Milton, Bruno, Schiller, Paine, Scherr, Bismarck). Der Historiker kann daher dem vorliegenden Werk nur eine reinigende, mäßigende und ausgleichende Wirkung zusprechen, die niemals die Gegensätze verschärft, sondern sie mildert und auf ein sittliches Maß abgrenzt.Bei der Veröffentlichung des ersten Bandes der Lebenserinnerungen (1919 bis 1925) im Jahre 1940 mußte der damalige Herausgeber zahlreiche Stellen von sich aus unterdrücken, um das Werk nicht der Beschlagnahme verfallen zu lassen. Die seinerzeitigen Verhältnisse gestatteten nicht die Veröffentlichung von Dokumenten, wie sie unveränderte Lebenserinnerungen darstellen.Unsere Zeit kann aus der Geschichte nur lernen, wenn die Dokumente vorgelegt werden. Diesem Zweck dient die Veröffentlichung des vorliegenden Bandes.424 Seiten, 40 AbbildungenThemen:Zeitgeschichte · Memoiren · Historische Quellen · 20. Jahrhundert · Geschichtsforschung

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