Menkens, Harm: Die Entstehung des Christus-Monogramms aus dem sechsspeichigen Julrad
4,50 €
"Menkens, Harm: Die Entstehung des Christus-Monogramms aus dem sechsspeichigen Julrad"
Das Christusmonogramm – Ursprung, Wandel und Bedeutung
Nach dem heutigen Forschungsstand war das sogenannte Christusmonogramm in seiner Frühform heidnischen, also nichtchristlichen Ursprungs. Seine Wurzeln lassen sich bis etwa 200 Jahre vor der Zeitrechnung zurückverfolgen – also rund zwei Jahrhunderte vor der angenommenen Geburt Jesu Christi.
In dieser frühen, heidnischen Form wurde das Monogramm mit den Buchstaben A und W (auch VV bzw. Vv) als glücksbringendes Amulett getragen, entweder an einer Kette oder direkt an der Kleidung. Erst mit der Ausbreitung des Christentums wurde das heidnische W ab dem 3. Jahrhundert n. d. Ztr. schrittweise durch das griechische Ω ersetzt.
Archäologische Funde belegen diesen Übergang: So zeigt der Grabstein der Rignedrudis bei Bonn noch um 600 n. d. Ztr. nicht das christliche Ω, sondern weiterhin das heidnische Vv. Damit liefert die Broschüre einen wichtigen Beitrag zur religionsgeschichtlichen Einordnung dieses Symbols.
Auf einen Blick
- Neue Erkenntnisse zum Ursprung des Christusmonogramms
- Nachweis eines heidnischen Ursprungs vor dem Christentum
- Archäologische Belege und historische Einordnung
- 24 Seiten mit 7 farbigen Abbildungen
- Broschüre
- Überarbeitete Neuauflage 2021
- ISBN-10: 3-926328-07-X
- ISBN-13: 978-3-926328-07-6
- Preis: 4,50 €
