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Kopp, Hans: Babykino - oder der Tod des Hauptmanns Dr. Fortner

"Kopp, Hans: Babykino - oder der Tod des Hauptmanns Dr. Fortner"

Die fesselnd geschriebene Darstellung umgreift gleichzeitig die Fragen nach Volk und Führung, wie die Frage nach Einzelmensch und Volk. Die Probleme sind in der Gegenwart hundertfach enthalten, und die Rahmenhandlung des Kriegsgeschehens an der Rußlandfront läßt, so aufwühlend sie geschrieben ist, die eigentlichen überzeitlichen Anliegen nur um so packender hervortreten. 277 Seiten


Klappentext:

Mit dieser Erzählung aus dem Kriegsjahr 1942 ist dem Verfasser ein ganz besonderer Wurf gelungen, denn der erbitterte Krieg und die erbitterten, wechselvollen Kämpfe an einem Stück Rußlandfront zwischen Smolensk und Moskau sind nur der erregende, packende, dramatische Hintergrund, vor dem das eigentliche Geschehen der Handlung abrollt. So unmittelbar wie ein Tagebuch steht "Babykino" ganz nah den Ereignissen der dargestellten Gegenwart und rückt doch in den Vordergrund die Gedanken, Empfindungen und Gefühle der Handelnden. Es umgreift die äußere und innere Haltung und die seelische Einstellung, mit der die deutschen Soldaten in den 2. Weltkrieg und in den Rußlandfeldzug gezogen sind, läßt uns den Zusammenprall dieser seelischen Gehalte mit der Not des Krieges erleben und wie die verschiedenen Gestalten der Handlung damit fertig werden. Da ist der Kommandeur, der mit seinem Christenglauben das Kriegsgeschehen nicht bezwingt - und schließlich als Nichtchrist fällt; da sind die jüngeren Offiziere, die die Erlebnisse gedanklich verarbeiten wollen; da sind so manche, die sich überhaupt keine weiteren Gedanken machen, weil sie die Problematik des Lebens gar nicht sehen; und wieder andere, die fest in sich ruhen und die es zu Taten drängt. 

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